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Abbau des Baustellenzauns

Nun ist es doch da, das vorzeitige Weihnachtsgeschenk. Heute wird der Baustellenzaun abgebaut, und damit ist der Trischendiek Strand zugänglich. Erste Besucher:innen strömten schon auf den Deich, bevor die erste von 22 Paletten gepackt war. Jede Palette umfasst 30 Zaunelemente, und die sollen auf der Gesamtlänge von mehr als zwei Kilometern demontiert werden. Das begann heute Mittag. Der Trischendiek Strand ist mit dieser Nutzungsfreigabe noch nicht fertiggestellt, worauf seit zehn Tagen bereits die provisorischen Treppengeländer hinweisen. Die neuen Treppengeländer für den Trischendiek Strand sollen in den ersten Monaten 2026 aufgebaut werden, ebenso fehlende Möblierung. Zu den Nacharbeiten 2026 gehört auch die fehlende Bodenbeschichtung in manchen Bereichen. Die offizielle Eröffnung des Trischendiek Strandes ist für das erste Juli-Wochenende geplant.

Abschnitt 1, Woche 17

Bautätigkeit war fast von Beginn an auf dem gesamten ersten Abschnitt der Badestrand-Baustelle zu beobachten. Für all diejenigen, die sich daran halten, dass das Betreten der Baustelle verboten ist und bleibt, liefert dieses Drohnenfoto einen wunderbaren Einblick, was hinter dem Deich los ist. Zwischen dem 100-Meter-Steg (links) und dem Ende des ersten Abschnitts wird täglich Klei angedeckt. Die Wege werden mit Keilfalzplatten eingerahmt, was teils auch vom Strandweg gut sichtbar ist. Die zunächst letzten dieser Platten werden an der Wellenüberschlagssicherung gesetzt und das Deckwerk herangeführt. Die Zeit bis zur Sicherung der Baustelle für den Winter läuft tatsächlich dem Ende entgegen. Bis Ende September sind es nur noch knapp acht Wochen. 

Achtung auf den Straßen

An mehreren Stellen ist Vorsicht geboten. Schilder weisen darauf hin: "Achtung! Vorfahrt geändert". Das betrifft vor allem den Kreuzungsbereich des Süderdeichs mit Seeweg/Schwienskopp. Zudem wurde eine Einbahnstraße für die Schulstraße-West in nördlicher Richtung eingerichtet. Die aktuelle Anordnung gilt! Es wird aber in Kürze eine Verkehrsschau geben, um gegebenenfalls nachzubessern. Das war von Beginn an so geplant und ist aufgrund vieler Einwände und Hinweise aus der Bevölkerung offenkundig notwendig. Mehr Schilder und mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen stehen auf der Wunschliste. 

Eine Übersicht zur Baustellenlogistik inkl. der wesentlichen Einschränkungen finden Sie hier.

Achtung Strandweg

Der Weg zum "Möven-Kieker" bleibt immer frei, aber die Durchfahrt zwischen Koogstraße und Parallelweg wird auf dem Strandweg in dieser und in der nächsten Woche nicht immer möglich sein. Ein Hindernis sind zeitweilig Arbeiten direkt vor dem Möven-Kieker. Dort werden im Graben zwei Schächte eingebaut. Notwendig sind sie für die Versorgung der Duschen am Trischendiek Strand. Ein Schacht soll künftig einen Zähler beherbergen, der andere ist ein Druckerhöhungsschacht, und zwar genau so wie sie im Trischendiek Park eingebaut wurden. Wasser und Strom queren bei den Schächten den Deich. In der nächsten Woche sind außerdem Arbeiten an der Ecke Strandweg/Parallelweg geplant. 

Am Ende der Nordbuhne

In der Theorie hören sich 250 Meter vielleicht nicht allzu lang an, aber steht man am Ende der Nordbuhne, dann sieht das doch ganz anders aus. Zurzeit wird die Stahlkonstruktion gebaut und ausgerichtet, auf der in Zukunft ein Steg zirka 250 Meter weit ins Watt hinausführen soll. In ihrem Verlauf und an ihrem Ende hat die Nordbuhne dann mehrere nach Süden hinuntergehende Stufen. Am Ende ist das sogar ein größeres Dreieck, das hier auf dem Foto zu sehen ist. Die Nordbuhne ist also länger als die Westbuhne, hat am Ende einen breiteren Aufenthaltsbereich, ist aber im Verlauf schmaler, und die Westbuhne hat in voller Länge einen Absatz zum Watt in südlicher Richtung. 

Am Nord-Ende

Wenn der Boden in einem Raum bearbeitet wird, dann ist der Bereich vor der Ausgangstür immer der letzte, der fertiggestellt wird, und so wird es auch am neuen Badestrand in Friedrichskoog-Spitze sein. Dennoch sind jetzt schon Veränderungen zu beobachten, und das Erscheinungsbild wird künftig auch ein anderes sein. Am Trischendiek Strand trifft der Deichkronenweg (links) auf eine für Begegnungsverkehr verbreiterte Deichkrone und mündet in die Bestandsrampe, die zurzeit direkt zur BE-Fläche führt. Von diesem Deichkronenbereich führt künftig auch wieder eine Rampe (Mitte) zum seeseitigen Deichfuß hinunter und mündet dort in einen Wendeplatz, von dem es nach Süden für Küstenschutz-Fahrzeuge durch ein Gatter auf den Trischendiek Strand gehen kann und nach Norden auf den Treibselabfuhrweg. Der Unterschied wird sein, dass diese Rampe nicht mehr im Bogen verlaufen soll, sondern gerade hinuntergeht. In diesem Bereich war übrigens über Monate ein Klei-Lager (rechts). Jetzt werden die aufeinandertreffenden Deichprofile bereits aneinander angeglichen. 

Anarbeiten im Deckwerk

Priorität hat aktuell, sämtliche Wattzugänge und das neue breite, deutlich höhere und mehr als zwei Kilometer lange Deckwerk zu schließen; denn die Badestrand-Baustelle bewegt sich nicht nur auf das Ende des 2025-Baufensters (15. März bis 30. September) zu, sondern vor allem auf das Ende der Baustellenphase (2024 und 2025) insgesamt. Wie und ob der Trischendiek Strand ab Oktober nutzbar ist, das steht noch in den sprichwörtlichen Sternen, aber alles bewegt sich auf das Ende der Baustelle zu. Der Wattzugang 2 auf dem Foto wird gerade seitlich eingepackt, und das passiert gerade an allen Wattzugängen, die noch Lücken im Deckwerk haben. Der letzte Schritt ist dann, wie gehabt, die Verklammerung des Deckwerks. In diesem Arbeitsschritt fließt spezieller Mörtel auf die Deckwerkssteine, sodass sie miteinander verbunden werden. 

Anarbeiten Landseite

In der vergangenen Woche hieß es während der Baubesprechung: "Wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende der Bauzeit." Sichtbar wird das nun auch auf der Landseite. Lag der Schwerpunkt zuletzt auf der Seeseite, um zum kalendarischen Beginn der Sturmflutsaison die Deichsicherheit herzustellen, so wird nun auch die Binnenböschung wieder bearbeitet. Seitlich der Deichkrone ist heute frisch angearbeitete Erde zu sehen, und auch an der Parktribüne werden nun die noch offen liegenden Seiten angefüllt. Das Wetter ist dabei ideal: kühl, aber sonnig und trocken. In Kürze soll auch der Aufbau des Zauns beginnen. Der Trischendiek Strand soll auf der Landseite den regionstypischen "Schafsdraht" als Abgrenzung zur Straße bekommen. 

 

Andeckarbeiten

Die Fachbegriffe für die Badestrand-Baustelle heißen zurzeit Andeckarbeiten oder nur anarbeiten oder aufschottern oder verklammern. All diese Arbeiten laufen darauf hinaus Arbeitsschritte zu beenden und Häkchen im Arbeitsablauf zu setzen oder auf die Endphase hinzuarbeiten. Auf der Binnenböschung wurden und werden jetzt der letzte Kran-Stellplatz und die letzten Gräben neben der Treppe am Spielplatz an der Nur-Dach-Siedlung geschlossen. Diesen Andeckarbeiten folgt das Andecken am Deichkronenweg. Bis Donnerstag wird zudem Deckwerk verklammert; noch nicht bis zum Ende, aber dem Ende entgegen. Auch das Deckwerk muss teils noch angearbeitet und der Treibselweg aufgeschottert werden. Im Bereich der Einbauten ist die Deichtribüne fertiggestellt, die Nordbuhne erhält den Holzbelag, und am Wattzugang 1, dem größten Wattzugang am Trischendiek Strand, wird aktuell gearbeitet. 

Anfänge der Parktribüne

Im vergangenen Jahr war bereits gut zu erkennen, wo sie gebaut werden soll. Die neue Rampe bekam eine ähnliche Lage wie ihr Vorgänger, allerdings mit einem fast waagerechten Absatz in der Mitte, und auf der Deichkrone ragten lange Zeit Stangen aus der Erde, die anzeigten, wo künftig die Parktribüne sein würde. Nicht zuletzt zeigte auch die neue Feuerwehrzufahrt im Kurpark die Richtung an; denn in ihrer Verlängerung soll es künftig auf den Deich hinauf gehen. Nun sind sowohl die Sauberkeitsschicht als auch Fundamentbalken aus Beton die ersten Teile der Parktribüne, und es soll bald weitergehen. 

Angedeckt am Damm

Am Trischendamm wurden alle Basaltsteine entfernt, als die Badestrand-Baustelle im Mai bis zum Damm verlängert wurde. Das neue Deckwerk kam und dann der neue Wendeplatz. Eine Lücke blieb aber zunächst direkt am Trischendamm. Die wird nun aufgefüllt, und zwar in gleicher Art, wie das Deckwerk. Auf den Unterbau wurde erst Sand aufgebracht, dann dickes Vlies, Geröll und am Ende Steine. Ein kleiner Verbindungsweg vom Trischendamm zum Wendeplatz, der ursprünglich weiter oben geplant war, müsste dabei auch entstehen. Auf dem neuen Deichprofil sausen zudem Maschinen hin und her, die die Kleischicht an der Oberfläche verfeinern - eine Vorbereitung für die Ansaat. 

Anlegen der Deichtribüne

Was auf dem Foto ein bisschen wie ein wildes Chaos aussieht, ist durchdacht, aber tatsächlich so vielschichtig, dass der Bau viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Deichtribüne auf der Seeseite ist gemeinsam mit der Parktribüne auf der Binnenböschung und dem größten Wattzugang im Deckwerk der Bereich der Badestrand-Baustelle, der kompliziert und sehr komplex ist. Alle drei Bereiche entwickeln sich von Woche zu Woche weiter, an ihnen ist aber auch gut abzulesen, wie groß der Aufwand ist. Erde und Sand, Metallstangen und Vlies, Schalungsbretter und Betonfertigteile und vieles andere mehr liegt oder steht in diesem Areal. Während diese 20 Meter breite Treppe entsteht, sind übrigens zwei weitere seeseitige Treppen weitestgehend fertig und die zwei im zweiten Bauabschnitt im den Umrissen sichtbar. Sie sollen jetzt die Sauberkeitsschicht bekommen. 

Ansaat als Abschluss

Während der jetzt letzten Badestrand-Baubesprechungen schrumpft die Bauablauf-Liste. Noch wird an der Rigole gebaut und mit Klei hier und dort "schier gemacht". Die Grasansaat ist bis zum 100-Meter-Steg "Landzunge" seeseitig vorangekommen. Aufgetragen wird die Saat dort direkt aus der Maschine. Landseitig wird mit einem Sprühverfahren die Saat aufgebracht, und zwar gemeinsam mit einer Art Kleister, damit der erste Regen die Saat auf der steilen Binnenböschung nicht nach unten spült. Ende der Woche soll die kleine Weganbindung zum Trischendamm noch asphaltiert werden, ebenso die Schnitte im Strandweg, die beim Rigolenbau entstanden sind. 

Arbeit am Deckwerk

Die seeseitigen Arbeiten auf der Badestrand-Baustelle bewegen sich deutlich in Richtung Ende erster Bauabschnitt, was aber natürlich nicht bedeutet, dass der Abschnitt fertig ist. Das Foto zeigt den Aufbau des Deckwerks mit Sand, dickem Vlies, das umgeschlagen wird, und darauf den kleineren und größeren Steinen. Die Deckwerksarbeiten und das Herstellen der Wellenüberschlagssicherung, die künftig eine breite Promenade am Deichfuß sein wird, sind bereits in der Nähe des Mittelaufgangs angekommen. In der nächsten Woche sollen Asphaltierungsarbeiten folgen. Von Süd nach Nord erhält die Promenade eine Tragschicht ohne Deckschicht. Der Deichkronenweg bekommt beides.

Arbeiten am Wattrand

Die supersonnigen Tage sind erst einmal vorbei, aber es ist immer noch trocken. Das ist für Gärten und Landwirtschaft nicht so gut, für die Badestrand-Baustelle allerdings ein Glücksfall. Und so wurde nun auch schon, weil sich ein Zeitfenster dafür anbot, ein Teil der Baustraße südlich der Buhne angelegt, auf der der 250-Meter-Steg gebaut werden soll. Auch an den neuen Wattzugängen wird gearbeitet. Wer heute einen großen Kran weit über die Deichkrone und Friedrichskoog-Spitze hinausragen sieht, der sieht sozusagen einen Teil der Arbeiten an den Wattzugängen 1 und 2. Der Kran hievt schwere Teile dorthin. 

Arbeiten auf der Seeseite

Auf der Seeseite ist zurzeit mehr zu sehen als auf der Landseite, und das ist für diejenigen, die sich daran halten, dass die Badestrand-Baustelle nicht betreten werden darf, leider hinter dem Deich verborgen. Das Foto zeigt eine der neuen, aber noch unfertigen Treppen auf der Seeseite und in Verlängerung den 100-Meter-Steg ins Watt. Der helle Streifen rechts davon ist die vorübergehend eingerichtete Baustraße. Die Buhne, auf der der Steg entsteht, ist nun soweit wieder hergestellt, nachdem Stahlrohre versenkt wurde, die nachher den Steg tragen sollen. Korrosionsschutz wurde teils schon aufgetragen. Im Übergang von der Promenade zum Steg soll später eine Rampe in Nord-Süd-Richtung ins Watt führen. Dafür wurden nun Spundwände tief in den Wattboden eingebracht.

Asphaltierung gestartet

Auf dem Deichkronenweg haben heute Morgen die Asphaltierungsarbeiten auf der Badestrand-Baustelle begonnen, was viele auch über die Badestrand-Webcam schnell entdeckt hatten. Die Tragschicht wurde auf der Deichkrone eingebracht. Heute Mittag stand sämtliches Gerät dann auf dem Wendeplatz direkt am Trischendamm. Dort soll ebenfalls die Tragschicht entstehen. Letzte Arbeiten an der Kleischicht in diesem Bereich standen Ende vergangener Woche auf dem Plan. Das neue Deichprofil befindet sich also in der Nähe des Trischendamms in der Endphase der Baustellenaktivitäten.

Auf und hinterm Deich

Die stürmischen und regenreichen Tage mit hohen Wasserständen haben Spuren am neuen Trischendiek Strand hinterlassen. Am Montag konnte auf dem Westdeck unterhalb der Deichkrone ein weiteres Stück Beschichtung aufgetragen werden, weil es nach den Sturmtagen trocken und sonnig war. Auf dem Foto ist im Vordergrund der Unterschied vorher/nachher zu sehen, allerdings nass, weil es gestern wieder Schauer gab. Auf der Promenade, der Wellenüberschlagssicherung, musste gestern weiter aufgeräumt werden, denn der viele Regen hatte am Wochenende viel Erde hinuntergespült. Deutlich war der Unterschied zwischen bereits begrünten und gerade angesäten Bereichen. Auf voller Länge fehlen auf der Promenade noch Beschichtungen. Für die muss der Untergrund sauber und trocken sein, weshalb diese Arbeiten aufgrund des Wetters voraussichtlich langsam vorankommen. Wie hoch das Wasser am Wochenende gekommen war, ließ sich besonders am Zugang zur Nordbuhne ablesen. Bis zur Oberkante des Deckwerks lag gestern Treibsel, also Pflanzenreste, die eine Sturmflut an den Strand spült.

Aufgang Parktribüne

Die ersten Betonfertigteile für den Aufbau der Parktribüne haben ihren Standort erreicht. Damit ist jetzt die Treppe erkennbar, über die es künftig an dieser Stelle auf den Deich gehen wird. Der große Kran steht (rechts auf dem Foto) in seiner "Parkbucht" und hievt die Einzelteile hinüber ins Baufeld. Unter den Teilen sind momentan links und rechts noch die Fundamentbalken zu sehen und zwischen ihnen das Bewehrungsmaterial, das noch mit Beton verfüllt wird.

Badestrand

  • Kurzbeschreibung:

    Bei der Deichverstärkung handelt es sich um eine notwendige Küstenschutzmaßnahme vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH). Auf der Informationsveranstaltung vom 26.10.2022 wurde der Sachstand durch das LKN.SH vorgestellt. Dabei wurde erklärt, dass ein Deichabschnitt von ca. 1,9 km Länge zu verstärken ist. Die Bauphase startete Mitte April 2024 und konnte Ende September 2025 abgeschlossen werden. Weitere Informationen zur Deichverstärkung finden Sie im Flyer des LKN.SH.

    Für alle touristischen Attraktivierungsmaßnahmen entlang des Deichs ist die Gemeinde zuständig. Dazu gehören u. a. die Wattzugänge, die Promenade mit den beiden Terrassen, Sitzstufen, eine Panoramabox sowie zwei Stege. Die Planungen zum Ausbau und zur Attraktivierug des Badestrandes wurden ebenfalls am 26.10.2022 der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Planungen wurden eng mit denen des LKNs abgestimmt, um so zu gewährleisten, dass die küstenschutzfachlichen und touristischen Anforderungen ineinandergreifen. 

    Seit Ende Dezember 2025 ist der Badestrand zur Nutzung freigegeben. Die Fertigstellung der touristischen Infrastruktur ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Demnach kann es abschnittsweise und zeitweise zu Einschränkungen kommen - bitte informieren Sie sich vor Ihrem Aufenthalt. Ziel ist eine vollständige Eröffnung im Sommer 2026. 

    Von dem ersten Konzept von 2010 bis zur Nutzungsfreigabe Ende Dezember 2025 ist einiges bewegt worden. Lesen Sie dazu mehr in der Chronik zur touristischen Attraktivierung des Badestrandes - dem heutigen "Trischendiek Strand".

  • Galeriebilder:
    • Galeriebild: Badestrand Deichtribüne
    • Galeriebild: Test Bild 2 ohne
    • Galeriebild: Badestrand Test Bild 3

Über die Koogstraße erreichen die Besuchenden den Ankunftsbereich von Friedrichskoog-Spitze. Um generell die landseitige Zugänglichkeit auf den Deich zu verbessern, wurden bestehende Aufgänge ertüchtigt und neue Treppen- und Rampenanlagen ergänzt.

Auf der Deichkrone angekommen, zeigt sich den Besuchenden die Weite des Wattenmeeres. Die niedrig gehaltenen Einbauten und Wege ermöglichen den Blick in die offene Landschaft. Räumlich gliedert sich der Deich in verschiedene Strandabschnitte, die gezielt unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen und eine konfliktfreie Nutzung ermöglichen. Der Weg auf der Deichkrone wurde auf ca. 3,60 Meter verbreitert. Der Deichkronenweg gliedert sich in einen 3 Meter breiten Asphaltweg und ein 60 Zentimeter breites begleitendes Plattenband. Um neue Aufenthaltsqualitäten zu schaffen, sind parallel zum Deichkronenweg zwei Terrassen mit einer Tiefe von jeweils 4,80 Meter entstanden. Dadurch wird ein ungestörtes Flanieren, eine ebenerdige Aufstellung von Strandkörben sowie die Verortung von zwei dauerhaften Boxen auf dem Deich ermöglicht. Die Boxen sollen sowohl von der Wasserwacht genutzt werden und Aussicht auf Deich und Vorland bieten als auch einen wettergeschützten Aufenthaltsort für Besuchende darstellen. Parallel zu den vorrangig touristischen Nutzungen werden die Boxen ebenfalls dem Küstenschutz für Deichgänger zur Verfügung stehen. Die dafür notwendigen Versorgungseinrichtungen sind in der Planung berücksichtigt. Zwischen den Deichterrassen und dem Deichkronenweg besteht ein Höhenunterschied von 45 Zentimetern, der durch eine Sitzkante abgefangen wurde und ein permanentes Sitzangebot schafft.

Um von der Deichkrone zum Deichfuß zu gelangen, gibt es neben klassischen, geneigten Wegen auch Zugänge mit flachen Schleppstufen. Diese lassen eine direkte Querung des Deichs zu und unterstützt zugleich die Teilung des Deiches in Nutzungsabschnitte. An der Deichtribüne wurde außerdem eine steinerne Böschung mit Sitzstufen angelegt.

Am Deichfuß stellte der LKN einen fünf Meter breiten Asphaltweg als Überschlagssicherung her. Diese lädt zum Spazierengehen in direkter Nähe zum Wattenmeer ein. Die Überschlagsicherung wurde in Richtung Gründeich um ein Funktions- & Aufenthaltsband aus Asphalt erweitert, sodass in diesem Streifen Ausstattungselemente wie Duschen und Sitzmobiliar platziert werden können.

Über regelmäßig angeordnete Treppen im Deckwerk können die Besucher das Watt von der Überschlagsicherung aus betreten. Dabei gibt es die Unterscheidung zwischen kleinen einfachen Treppenzugängen und großen Zugängen mit Sitzstufen.
Von der Überschlagssicherung gelangt man zudem auf zwei Stege. Diese dienen in der touristischen Erschließung dazu, bei Ebbe ins Watt und bei Flut ins Meer zu gelangen, wobei die Stege mit einem barrierearmen Zugang ausgestattet sind. 

Der Deich ist gleichzeitig auch als Informations- und Spielwelt für Alt und Jung zu verstehen. An verschiedenen Stationen kann der Deich spielerisch entdeckt werden. So gibt es entlang der Überschlagssicherung beispielsweise temporäre Spielangebote sowie ein Wasserspiel im Bereich der Deichtribüne. Zur besseren Anbindung des nördlichen Bereichs von Friedrichskoog-Spitze („Nurdachsiedlung“) wurde die touristisch genutzte Deichfläche vergrößert. Dazu wurde der Weidezaun bis an die Ausbaugrenze des LKN verschoben.

Die beschriebenen Umbaumaßnahmen wurden im Zuge der Deichverstärkung des LKN umgesetzt. Hierzu wurde der Deich von Mitte April 2024 bis Ende September 2025 auf einer Länge von rund 1,9 Kilometern verstärkt. In zwei Bauabschnitten erhielt er fast durchgehend eine Höhe von 8,90 Metern über NHN (über Null) und erfüllt nun die Anforderungen eines Klimadeichs. Das bedeutet u.a., dass die breiter angelegte Deichkrone in einer weiteren Ausbaustufe durch eine Kappe erhöht werden kann. Weitere Informationen zur Deichverstärkung finden Sie im Flyer des LKN.SH.

Seit Ende Dezember 2025 ist der Badestrand zur Nutzung freigegeben. Die Fertigstellung der touristischen Infrastruktur ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Demnach kann es abschnittsweise und zeitweise zu Einschränkungen kommen - bitte informieren Sie sich vor Ihrem Aufenthalt. Ziel ist eine vollständige Eröffnung im Sommer 2026.

Badestrand wird eingezäunt

Der kräftige Wind an diesem Morgen war sozusagen gleich die erste Probe für den Bauzaun, der um die Badestrand-Baustelle herum aufgestellt wird. Das Stück parallel zum Trischendamm wurde deshalb schon verstärkt installiert. Auch auf der Rampe, die zum Trischendamm führt, stehen die ersten Elemente, und zwar so, dass die Rampe für Fußgänger frei bleibt. Noch ist auch der Weg über die Deichkrone in diesem Bereich offen.

Bänke zur Probe

Die abschließenden Arbeiten haben auf der Badestrand-Baustelle längst begonnen, werden sich aber auch noch einige Wochen hinziehen. Die Deichsicherheit steht bis Ende September im Vordergrund, und mindestens im Oktober werden noch einige Nacharbeiten den Baustellencharakter weitestgehend erhalten. Dazu gehören unter anderem die Handläufe aller Treppen und auch die Duschen, die zum Testen aufgestellt werden und erst danach ins Winterlager gehen. Probeweise werden aktuell Sitzbänke auf der Deichkrone installiert. Auch wenn die sicherlich einladend wirken - das Betreten der Baustelle bleibt aus Sicherheitsgründen untersagt. 

Bau der Rigole geht weiter

Die alte und neue Rampe nördlich des Deichhauptaufgangs ist längst erkennbar, und auch die Absätze der Parktribüne, durch die die Rampe quer verlaufen soll, sind vorbereitet. Bis zur Parktribüne ist nun auch die Rigole angelegt, also das neue Entwässerungssystem am Fuß der Binnenböschung. Hergestellt wird sie mit Maschinen, aber auch in Handarbeit. Die war heute besonders schwer - im wahrsten Sinne; denn sämtliches Material - Kies sowie kleine und große Steine - hatte durch die Regenmengen, die zuletzt fielen, deutlich an Gewicht zugelegt. In Kürze soll die erste Ableitung der Rigole in den Graben am Strandweg erfolgen. 

Baustart Seitenarme

Wer 20 Meter durch vier teilt und sich den künftigen Standort der Parktribüne ansieht, kommt darauf, warum die Treppe nicht mittig hinaufführt. Auf der südlichen Seite wird der Seitenarm fünf Meter breit sein, auf der nördlichen zweimal fünf Meter, und die Treppe hat ebenfalls fünf Meter Breite. Die Treppe ist so gut wie fertig, und das letzte fehlende Element steht parat. Der Aufbau der Seitenarme hat nun auch begonnen. Dazu werden zurzeit große, rechteckige Betonfertigteile als Fundamente Stufe für Stufe von unten nach oben in die Innenböschung eingesetzt. Der gesamte Aufbau der Parktribüne beansprucht einiges an Zeit und ist komplex. Aber, so viel sei schon verraten, das Warten lohnt sich. Am Ende wird die Parktribüne sogar dezent beleuchtet sein. 

Baustelle wird überwacht

Es sind nicht die ersten Maßnahmen der bauausführenden Firma Groth, um die Sicherheit auf der Badestrand-Baustelle zu gewährleisten, aber jetzt kommt Hightech ins Spiel. Die Badestrand-Baustelle wird ohnehin seit Beginn überwacht, und zwar Tag und Nacht. Das Betreten der Baustelle ist 24/7 untersagt. Viele nehmen das Verbot nicht ernst. Die Hightech-Überwachung erfasst jetzt jede Bewegung auf der Badestrand-Baustelle. Zu jeder Tageszeit entstehen gestochen scharfe Aufnahmen. Was dadurch darüber hinaus möglich ist, wird an dieser Stelle nicht verraten.

Baustellenverkehr Badestrand: Ausweichstellen

In Vorbereitung auf die Deichbaustelle wurden auf dem Strandweg und an der Nordseestraße Ausweichstellen eingerichtet. Die großen Baufahrzeuge nehmen viel Platz weg und müssen im Begegnungsverkehr aneinander vorbeikommen können. Die Ausweichstellen befinden sich in Straßenabschnitten, die nur für den Baustellenverkehr frei sind.  

Eine grafische Aufbereitung der Baustellenlogistik finden Sie hierauf 2 Seiten. Textliche Details sind in den FAQsbeschrieben - Änderungen vorbehalten. 

Baustraße fertiggestellt

Innerhalb einer Woche waren im ersten Baustellenmonat 2025 jeweils rasante Fortschritte zu beobachten, und das vor dem Hintergrund, dass statt am 15. April schon am 15. März gestartet werden konnte. Das Wetter hätte für die Deichbaustelle nicht idealer sein können. So wurde bereits damit begonnen, die Baustraße südlich der Buhne anzulegen, auf der der 250-Meter-Steg entstehen soll, und diese Baustraße konnte noch im ersten Monat fertiggestellt werden. In Zukunft wird, wie auf dem Foto schon zu erahnen ist, eine Rampe von rechts nach links zum Watt hinunterführen. Geradeaus führt eine Treppe zur Rampe und hinauf auf den Steg. Besucher:innen können auch von der Rampe auf den Steg rollen, zum Beispiel mit Rollator oder Kinderwagen. 

Beobachtung aus der Luft

Die Baustellen-Drohne war in der Luft und zeigt wie im zweiten Baustellenabschnitt die geplanten Infrastrukturen ineinandergreifen. Links am Bildrand der Deichkronenweg mit der zukünftigen Terrasse – dem Norddeck. Treppenstufen gehen von dort hinunter zur Nordbuhne. Er ist der längere der zwei Stege am Trischendiek Strand. Barrierefrei geht es über die Rampe hinunter von der Bildecke unten links bis zur Bildmitte, wo sie auf die künftige Promenade/Wellenüberschlagssicherung trifft. Drei Monate Bauzeit verbleiben nun noch.

Besuch am Deich

Ausnahmsweise und zum ersten Mal seit dem ersten Spatenstich waren heute 10 von 17 Gemeindevertreter:innen auf der Badestrand-Baustelle, um sich die Fortschritte anzusehen. Das Bild zeigt die Treppe, die am Großparkplatz auf die Seeseite führt. Die Sauberkeitsschicht wurde eingeschalt, und heute soll Beton für die nächste Schicht des Unterbaus angeliefert werden. Darauf werden dann irgendwann Treppen-Fertigteile gesetzt. Rechts von dem Treppenbau ist das neue Deichprofil schon so weit hergestellt. Es muss sich nur noch ein wenig setzen. Das heißt, zurzeit ist es etwas höher, als es am Ende sein wird. Da in diesem Bereich auch die Promenade (ohne Asphaltschicht) und das Deckwerk weitestgehend fertig sind, gibt es also schon ein kleines Stück des neuen Klimadeichs.

Beton- und Schalarbeiten

Das größte Bauwerk, das künftig am neuen Badestrand unübersehbar sein wird, besteht aus der Parktribüne am Park am Deich, geht über in die Deichkrone und eine parallel verlaufende Terrasse von 400 Metern Länge, mündet in die Deichtribüne und letztlich den breitesten Wattzugang. An mehreren Stellen wird daran aktuell gearbeitet. Der Unterschied zwischen See- und Landseite ist, dass auf der Seeseite eingeschalt wird, um zwischen die Schalbretter Beton zu schütten. Solche Schalarbeiten finden gerade an der Deichtribüne statt. Landseitig wird momentan die Treppe der Parktribüne mit Beton befestigt, der in das Bewehrungsmaterial unterhalb der Betonfertigteile fließt. Auf beiden Seiten der Treppe sollen dann bald die Seitenarme entstehen, also der eigentliche Tribünen-Bereich. 

Bohlen am Haken

Über die Deichkrone hinweg ist der lange Arm eines 70-Tonnen-Mobilkrans immer wieder zu sehen, der gerade die Spundwände für den Wattzugang an der Deichtribüne setzt. Die Bohlen sind 8,20 Meter lang und knapp einen halben Meter breit. Sie ragen am Ende nur 20 Zentimeter aus dem Wattboden heraus, in den sie hochfrequent einvibriert werden. Zum einen dienen sie der Baugrubensicherheit, wenn im nächsten Jahr die Wattzugänge eingebaut werden, zum anderen als Widerlager für das Treppen-Betonfertigteil, das dann eingesetzt wird. Denn das soll später ja nicht immer tiefer ins Watt rutschen, sein Ende aber unter dem Watt verschwinden - ähnlich wie bereits für die erste Wattrampe beschrieben.

Chronik zur touristischen Attraktivierung des Badestrandes

2010 | Konzept zur Attraktivitätssteigerung des Badestrandes

Das 2010 erstellte Konzept inklusive der Ideen der Gemeindevertretung aus 2017 bildeten die Grundlage für die Ausschreibung des Planungsbüros in 2018. Dafür war eine Arbeitsgruppe im März 2017 (bestehend aus Vertreter:innen des Ausschusses für touristische Angelegenheiten, den Fraktionsvorsitzenden und dem Umsetzungsmanagement) eingerichtet worden, die beispielsweise die Deichverstärkungsmaßnahmen in Büsum und Nordstrand besichtigte und sich mit Herrn Dr. Oelerich (Leiter des LKNs bis 2018) und Herrn Lütje (Bürgermeister von Büsum) traf. Die bei den Terminen gesammelten Ideen und Informationen wurden auf einer Klausurtagung der Gemeindevertreter:innen und des Ausschusses für touristische Angelegenheiten Anfang Juli 2017 zusammengetragen und mit denen im Konzept aufgeführten Vorschlägen abgeglichen. Das daraus neu entstandene Dokument bildete die Grundlage für die Ausschreibung des Planungsbüros.

2018 | Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistung

2018 wurde eine EU-weite Ausschreibung für die Planung und die spätere Umsetzung des Projektes Badestrand vorbereitet und durchgeführt. Dafür wurde ein externes Büro aus Lübeck beauftragt, das sich auf Vergabeverfahren solch einer Größenordnung spezialisiert hat. Ende 2018 wurde Bruun & Möllers Landschaften, ein Planungsbüro das auf Garten- und Landschaftsplanung bis hin zu hochbaulichen Aufgaben spezialisiert ist, von der Gemeindevertretung für die Planung und spätere Umsetzung der touristischen Deichinfrastruktur ausgewählt.

2018 bis 2019 | Konzeptionierung, Beteiligung und Fördermöglichkeit

Die voranschreitenden Planungen wurden im Rahmen regelmäßiger Treffen mit einer Arbeitsgruppe und darüber mit der Gemeindevertretung weiterentwickelt. Diese neu eingerichtete Arbeitsgruppe, bestehend aus jeweils einer Vertreter:in pro Fraktion, dem Bürgermeister und dem Umsetzungsmanagement, begleitet seitdem den Prozess. Zudem wurden die Ideen, Erfahrungen und Wünsche weiterer Akteur:innen wie z.B. des Tourismus-Service Friedrichskoog oder der Gäste vor Ort im Rahmen von Beteiligungen und Gesprächen nach Möglichkeit integriert.  

Die für die touristische Planung und deren Umsetzung benötigten finanziellen Mittel müssen von der Gemeinde eingeplant und bereitgestellt werden. In dem Zusammenhang wurden etwaige Fördermöglichkeiten für die Attraktivierung des Badestrandes durch das Umsetzungsmanagement geprüft. Dabei ergab sich, dass eine Förderung über GRW-Mittel (Förderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) möglich wäre.  

2020 | Vorentwurfsplanung

Der Gemeindevertretung wurde die Vorentwurfsplanung auf einer Klausurtagung am 27.07.2020 vorgestellt und dann auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 13.08.2020 beschlossen. Die Konzeption zur Vorentwurfsplanung ist hier einsehbar.

Dabei unterteilt sich das Konzept für das Projekt Badestrand in verschiedene Bereiche: dem Ankunftsbereich, der Planungen des Deiches und der Stege.

Der neu geplante Ankunftsbereich am Deichhauptaufgang bietet die Möglichkeit sich zu sammeln, gibt Orientierung und führt in die Landschaft. Auch die Gastronomie, als zentraler Baustein, lädt zum Verweilen ein und bietet Raum für Kommunikation. Ein Aussichtsturm schafft die Möglichkeit das Watt von ganz oben zu beobachten.  

Der Deich wird räumlich in verschiedene Strandabschnitte zoniert: Aktiv, Familie, Hunde und FKK. Die Zonierung ermöglicht eine konfliktfreie Nutzung des Badestrandes der verschiedenen Nutzer:innengruppen. Die Park- und Deichkrone bildet eine „Klammer“ über den Deich und verbindet somit das Deichvorland mit dem Binnenland. Hierbei handelt es sich um Rasenstufen an der landinneren Rasenböschung sowie um eine steinerne Böschung mit Sitzblöcken auf der Wattseite. Die Planung sieht eine Verbreiterung des Deichkronenweges auf ca. 4,5m Breite vor und die Errichtung einer Strandterrasse, eine aufgeweitete Promenade von ca. 6m Breite.

Der Weg ermöglicht ein ungestörtes Vorbeigehen mehrerer Personen, das Befahren durch einen Trecker und zudem das Aufstellen von temporären Containern während der Tourismuszeit. Die Container sind verschiedenen Nutzungen zugeordnet: Food Truck, Wasserwacht mit Aussicht, Panorama (Ruheort).

Zwei Stege, in Form überbauter Buhnen, dienen dazu auf dem Watt trockenen Fußes spazieren zu gehen und sich aufzuhalten. Die Stege sind mit einem barrierefreien Zugang ausgestattet und werden als Holzstege ausformuliert. Sitzelemente und Treppen zum Watt gehören ebenfalls zu den Ausstattungselementen.

2021 | Sonderrolle des Kurparks

Im Zuge der weiteren Planung stellte sich heraus, dass aufgrund der zukünftigen Neuprofilierung des Deiches nicht alle von der Gemeindevertretung gewünschten touristischen Bedarfe am Deich realisiert werden können. Um jedoch auch zukünftig ein attraktives und qualitativhochwertiges touristisches Angebot am grünen Badestrand zu bieten, entstand die Idee die Veranstaltungsfläche sowie das vielfältige Kinderspielangebot inhaltlich in den direkt angrenzenden Kurpark zu verlagern. Mit dieser „territorialen Verlagerung“ der beiden Maßnahmen vom Deich in den Kurpark, wird der Kurpark in seiner Rolle als Bindeglied zwischen einer Vielzahl touristischer Angebote im Ortsteil Friedrichskoog-Spitze gestärkt und gewinnt an Attraktivität und Bedeutung. Diese Idee wurde von der Gemeindevertretung befürwortet und auf ihrer 31. Sitzung am 19.04.2021 einstimmig beschlossen. Mehr Informationen zum nun gesonderten Projekt „Attraktivierung des Kurparks“ finden sie hier.

2022 | Entwurfsplanung

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) legte zu dem Zeitpunkt den Start der Deichverstärkung in Friedrichskoog-Spitze für 2024 fest. Die touristische Infrastruktur am Badestrand ist an dieses Vorhaben eng gekoppelt. Und so waren die Planungen für die touristischen Einbauten deutlich zu beschleunigen.

In der Sitzung vom 26.07.2022 machte die Gemeindevertretung vorsorglich den Weg u.a. für die Leistungsphasen 4 und 5 (Genehmigungs- und Ausführungsplanung) frei. Dieser Schritt war nötig, um das zeitliche Ineinandergreifen der weiteren Schritte zu gewährleisten.

Das LKN.SH hielt am 26.10.2022 eine Öffentlichkeitsbeteiligung, in der der aktuelle Stand zur Deichverstärkung und die Planungen zur touristischen Atrraktivierung vorgestellt wurden. 

Am 01.03.2023 konnte durch die Gemeindevertretung die Entwurfsplanungsowie die Kostenberechnung beschließen. Die Entscheidungsgrundlage war für die Mitglieder keineswegs trivial, denn die finanziellen Rahmenbedingungen hatten sich seit der ersten Schätzung aus dem April 2021 deutlich verändert: allgemeine Preissteigerung, Vorgaben durch den Küstenschutz und die begrenzte Verfügbarkeit der Fördermittel. Eine Teilung des Vorhabens in zwei Bauabschnitte und Einsparungen bei der Ausstattung, ermöglichen die Kosten auf unter 19,8 Millionen Euro (brutto) zu reduzieren. Innerhalb des ersten Bauabschnitts werden alle Maßnahmen umgesetzt, die direkt in den Deich eingebaut werden. Dazu gehören u.a. die Wattzugänge, die Promenade mit den beiden Terrassen, Sitzstufen, eine Panoramabox sowie zwei Stege. Im zweiten Bauabschnitt wird der Turm und der Ankunftsbereich umgestaltet. Glücklicherweise haben die Einsparungen keine nennenswerte Auswirkung auf die zukünftige Attraktivität des Badestrandes.

2024 | Übergabe des Förderbescheids und Baustart

Das Projekt "Promenade und Attraktivierung des Badestrandes in Friedrichskoog-Spitze" wird im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Den Bescheid für die Förderung in Höhe von 17.307.709,00 EURO übergab am 08.03.2024 der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein Claus Ruhe Madsen an die Gemeinde.

Im Rahmen einer Infoveranstaltung am 20.03.2024 präsentierte der LKN.SH die Planungen zur Deichverstärkung und die Gemeinde zu den touristischen Einbauten und zum Umgang mit der Baustelle. Der offzielle Spatenstich erfolgte am 29.04.2024 mit Schleswig-Holsteins Küstenschutzminister Tobias Goldschmidt. Damit wurde die Bauphase, die bis voraussichtlich Herbst 2025 andauern wird, eingeläutet. In dieser Zeit ist der Badestrand auf einer Länge von ca. 1,9 km nicht nutzbar. 

Die Gemeinde Friedrichskoog stellt sich den Herausforderungen, die durch die langfristigen Baustellen auf dem Gemeindegebiet entstehen und bindet Einwohner:innen, Gewerbetreibende und Gäste in den Prozess ein. Für die Baustellenkommunikation wurde durch das Umsetzungsmanagement in einem umfassenden Beteiligungsprozess ein Handlungskonzept erarbeitet, das der Grundfrage nachging: Wie kann während der Baustellenphase bei Urlaubsgästen, Einheimischen und Gewerbetreibenden für Toleranz, Akzeptanz und Verständnis gesorgt und die Neugierde auf das Endergebnis geweckt werden? Schritt für Schritt wird das Handlungskonzept aktuell umgesetzt und laufend hinterfragt. Auch an dieser Stelle ist die enge Zusammenarbeit mit der Politik, den touristischen Entscheidungsträger:innen, den Gewerbetreibenden und interessierten Einwohner:innen von hoher Bedeutung. Der Tourismus-Service hält auch während der Baustellenphase ein attraktives Angebot vor.

2024 bis 2026 | Bauphase

Von Mitte April 2024 bis Ende September 2025 wurde der Deich in Friedrichskoog-Spitze verstärkt. Der Klimadeich konnte erfolgreich hergestellt werden. Seit Ende Dezember 2025 ist der Badestrand zur Nutzung freigegeben. Die Fertigstellung der touristischen Infrastruktur ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Demnach kann es abschnittsweise und zeitweise zu Einschränkungen kommen - bitte informieren Sie sich vor Ihrem Aufenthalt. Ziel ist eine vollständige Eröffnung im Sommer 2026. 

Alle Details zum Baufortschritt werden in einem Blogfestgehalten.

Container oder Box

Am neu gestalteten Badestrand in Friedrichskoog-Spitze werden künftig Container stehen. Das ist zum einen die Wasserwacht-Box, die auf der Deichkrone in Höhe der Festival-am-Deich-Fläche stehen soll. Ein Stück weiter nördlich ist eine Panorama-Box ganzjährig geplant, aus der heraus auf Watt und Wasser geblickt werden kann. Zum anderen sollen im Sommerhalbjahr zwei Spielcontainer für Kinder am Deichfuß stehen. Den künftigen Standort zeigt das Foto. Er liegt auf Höhe der Straße Deichblick, also nah am Mittelaufgang. 

Da endet der Strand

Vorgestern schien die Sonne noch satt vom Himmel, heute ist es ziemlich windig, und es hat auch schon zwei, drei Schauer gegeben. Norddeutsches Wetter sind wir beinah nicht mehr gewohnt. Der Landwirtschaft fehlt der Regen, für die Badestrand-Baustelle war die Trockenheit aber perfekt, und so ist der Deichbau teils schon dort angekommen, wo der Trischendiek Strand künftig endet. Der Strandbereich wurde um gut 200 Meter verlängert und endet kurz hinter der Treppe, die rechts auf dem Foto zu sehen ist. Sie befindet sich noch im Bau, hat aber ganz unten schon ein Betonfertigteil erhalten. Vorne rechts ist ein hell abgesetzter Standort für eine Sitzbank zu erkennen. Die dunkelgrauen Keilfalzplatten begrenzen den Deichkronenweg, der bald links davon entsteht.

 

Das ist einen Blick wert

  • Blog Video: 240419_Blog-Video_Badestrand_DeichohneGras_PFeil.mp4 (67,3 MB)

Wieviel Erde in der ersten Woche auf der Badestrand-Baustelle bewegt wurde, lässt sich vom Trischendamm aus sehr gut ansehen. Nicht nur steht dort kein Halm Gras mehr, gleichzeitig ist das Profil ein völlig anderes, und das nach nur fünf Tagen. Die Deichkrone ist so breit, dass sich dort locker zwei Autos begegnen können. Die Binnenböschung ist ebenfalls bis zum Turm grasfrei, am Freitag auch rund um die Treppe am Deichhauptaufgang, wo der Langarmbagger vorsichtig an deren Seiten entlang baggerte.

Deckschicht aufgetragen

Nach den vorbereitenden Maßnahmen in der vergangenen Woche, wurde nun die Deckschicht unter anderem an der Rampe der Parktribüne aufgetragen. Ein Muldenkipper und eine Straßenbaumaschine „Fertiger“ waren präzise im Einsatz. Übrigens: ein LKW transportiert 18 Tonnen Asphalt. 

 

Deckschicht für Rampen

Nach den Reinigungsarbeiten auf den teils schon im vergangenen Jahr asphaltierten Flächen folgen nun die nächsten Schritte. Um die Tragschicht mit der abschließenden Deckschicht zu verbinden, wird eine Art "Klebstoff" aufgetragen, wie hier auf dem Foto gut erkennbar gestern auf der Rampe am Turm. Die erhält nun also die letzte Schicht, die Deckschicht; wiederum ein Indiz für das sich nähernde Ende der Baustellenzeit. Gesprochen wird nun auch schon über den Rückbau der Trischendammrampe, was bis Ende September geschehen muss, um die Deichsicherheit zu gewährleisten. Wann die Rampe - wieder im Urzustand - freigegeben wird, ist leider noch nicht bekannt.

Deckschichten am Deich

Bislang waren Deckschichten am künftigen Trischendiek Strand eher selten zu sehen. Eine Deckschicht ist, bis auf ein paar Ausnahmen, der letzte Arbeitsschritt beim Bau der Wege auf der Badestrand-Baustelle. Entstanden war 2024 eine Deckschicht von der Trischendammrampe bis zum Turm auf dem Deichkronenweg. Dort wurden auch Farbfelder eingerichtet, um beurteilen zu können, welches Grau den Abschluss bilden könnte; denn nicht überall wird die Oberfläche am Ende asphalt-schwarz sein. Mit einer speziellen Beschichtung wird aufgehellt. Zurzeit wird nun immer dort, wo es in die Abläufe passt, asphaltiert. Das Norddeck hat vollständig die Deckschicht erhalten und zudem der Deichkronenweg, und zwar anschließend ans Westdeck (Foto) und bis ans nördliche Ende an der Nur-Dach-Siedlung. 

Deckwerk im Aufbau

Links von dem Sandstreifen, der auf dem Foto zu sehen ist, entsteht gerade das neue Deckwerk in Friedrichskoog-Spitze. Die Steine im Vordergrund gehören zum Aushub der Basaltsteinfläche zwischen dem einstigen Rasenbereich des Deiches und dem Trischendamm. Das gesamte "Becken" wurde jetzt geräumt, sodass der Bauzaun direkt am Trischendamm steht. WICHTIG: Der Trischendamm ist und bleibt für Fußgänger geöffnet und ist weiterhin über die Rampe am Großparkplatz erreichbar! Wer auf der Rampe geradeaus läuft, findet dort 18 Strandkörbe am Deich. 

Deckwerk und Stegbau

Noch sieht es auf dem Foto fast genauso aus, wie es an diesem Strandabschnitt all die Jahre ausgesehen hat. Nur ein paar Steine liegen lockerer als sonst. Aber das ändert sich in den nächsten Tagen. Die Arbeiten am Deckwerk haben längst begonnen, und schon so einige Meter wurden abgeräumt und neu aufgebaut, mit Vlies, Kies, Geröll sowie alten und neuen Steinen. In Kürze sollen nun auch die Arbeiten am 250-Meter-Steg starten. Er ist rund 600 Meter vom 100-Meter-Steg entfernt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wird dieses Mal südlich der Buhne, die das Bild zeigt, die Baustraße eingerichtet. Das soll nun losgehen. Im weiteren Verlauf gen Norden wurde übrigens die alte Wellenüberschlagssicherung freigelegt, die gänzlich unter dem Gras verschwunden war. Es gab einen Fußweg am Steindamm, an den sich diejenigen erinnern können, die schon vor 40, 50 Jahren an diesem Deichabschitt waren. Kaum freigelegt, werden die Steine demnächst abgebaut. 

Deckwerk verklammert

Gestern und heute wird wieder das Deckwerk verklammert, und das sollen die abschließenden Arbeiten dieser Art sein. Sprich, wenn alles klappt, wird das gesamte Deckwerk heute fertig. Verklammert, also mit einem speziellen Mörtel begossen, werden gerade Deckwerksbereiche direkt an Einbauten, wie hier auf dem Foto gestern direkt an dem großen Wattzugang 1. Ebenfalls gestern wurden die Lücken im Deckwerk rund um alle Zugänge zur Westbuhne geschlossen. In Richtung Norden gab es weitere zu schließende Bereiche, unter anderem auch rund um die Zugänge zur Nordbuhne. Das soll heute insgesamt erledigt werden. 

Deichbau im Norden

Das anhaltend sonnige und trockene Wetter hat längst nicht für alle Bereiche positive Auswirkungen, für den Deichbau in Friedrichskoog-Spitze ist diese Witterung allerdings eine Art Sechser im Lotto. Zwei Monate nach Beginn der Arbeiten ist der Deichbau unerwartet weit vorangekommen. Das Foto zeigt die nördliche Rampe, die an dieser Stelle von der Seeseite hinüber in die Nur-Dach-Siedlung führt. Das Haus, das über die Deichkrone lugt, steht am Ende des Parallelwegs. Links ist zu sehen, dass auch das Deckwerk weit in Richtung Norden aufgebaut wurde und die Keilfalzplatten stehen beiderseits der Wellenüberschlagssicherung. Diese künftige Promenade zeigt sich hier noch wie ein Graben, wird aber auch bald aufgefüllt.

Deichkronen-Sitzkante

Genau so, wie Friedrichskoogs Tourismusmanagerin Dörte Kebbel während einer Baustellenbesichtigung auf diesem Betonfertigteil sitzt, können Besucher:innen künftig auf dieser Sitzkante Platz nehmen. Sie bildet den Übergang vom Deichkronenweg zum Terrassenweg. Es wird zwei Terrassen geben, eine etwa 400 Meter lange parallel zum neuen Kurpark und eine etwa 250 Meter lange in der Nähe des Parallelwegs. Unter anderem soll die Badeaufsicht in einem Container auf der längeren Terrasse einen neuen Standort bekommen, dazu kommt eine sogenannte Panoramabox, in der Besucher:innen Sitzgelegenheiten, aber auch Wind- und Wetterschutz finden. 

Deichzugänge 2 bis 6

Während der Baubesprechungen für die Badestrand-Baustelle heißen sie "Deichzugänge 2 bis 6". Gemeint sind damit alle landseitigen Treppen, und da die erste Treppe 2024 komplett eingebaut wurde, fehlt sie in der Auflistung. Die Deichzugänge 2 bis 6, von der Straße Strandpark bis zum Ende der Nur-Dach-Siedlung wurden in dieser Woche betoniert, befinden sich also mitten in den Abläufen, die bis zum Einbau der Betonfertigteile notwendig sind. Parallel fertiggestellt wurde seeseitig der Deichzugang 1. Deichzugang 2 ist in Arbeit, 3 und 4 werden vorbereitet. Der Aufbau der Parktribüne soll nach Ostern beginnen. Der wird vom jetzt fertiggestellten Kurpark gut zu beobachten sein. 

Der Deich wird grün

Erst war es ein ganz zarter Schimmer, und wenn man genau hinsah, waren die dünnen Halme zu erkennen. Das auf dem Deich angesäte Gras wuchs schnell, hatte mit ausreichend Feuchtigkeit und Sonne gute Bedingungen fürs Wachstum. Nun, nach drei Wochen, ist es noch kein sattes Grün, aber in weiten Teilen doch schon ein zarter grüner Belag. Gearbeitet wird aktuell noch am Strandweg an der Rigole, sodass ein Durchkommen mit Autos und Ähnlichem tagsüber oft nicht möglich ist. Radfahrer:innen und Fußgänger:innen finden aber einen Weg. 

Der Plan für diese Woche

Dass der Bau der Rigole fortschreitet, ist landseitig zu beobachten, ebenso wie die Vorbereitung des Einbaus der Hochbauten (Treppenanlagen), für die die sogenannten Sauberkeitsschichten entstehen. Auch die Transporte von Sand und Klei, die noch nicht das Höchstmaß erreicht haben, sind sichtbar und ein Zeichen dafür, dass seeseitig viel abgeladen wird. Das sehen sich nach wie vor Unbefugte an, die in die Baustelle einbrechen, was als Hausfriedensbruch geahndet werden kann und sehr gefährlich ist. Seeseitig soll in Kürze die Wellenüberschlagssicherung im ersten Teil entstehen. Dafür werden als seitliche Begrenzung Keilfalzplatten gesetzt. Das sind typische Deichabschlusssteine.

Der Wind steht günstig

Die relativ stabile Ostwindlage beschert gerade nicht nur bestes Sommerwetter, sondern ist für Friedrichskoog-Spitze ideal; denn aufgewirbelter Sand fliegt momentan eher in Richtung Nordsee. Die Treckergespanne sind dennoch sichtbar langsamer unterwegs. Auf der Seeseite ist im Bereich des Trischendamms mittlerweile auch das Ergebnis der Transporte gut zu sehen. Das künftige neue Deichprofil beginnt sich abzuzeichnen. Wenn nun noch der Neuaufbau des Deckwerks beginnt, entsteht der neue Deich im ersten Abschnitt. Der ist noch lange nicht begehbar, und das Betreten der Baustelle bleibt weiterhin verboten. 

Der Zaun hinter dem Zaun

Im Abstand von zweieinhalb Metern werden seit gestern Holzpfähle am Deich gesetzt. Damit beginnt der Aufbau des neuen "Schafsdrahts", also des Zauns, der künftig den Trischendiek Strand vom Strandweg trennt. Mehr als 800 Pfähle werden zunächst maschinell in den Boden eingebracht und dann von Hand eingeschlagen. An allen Treppen entsteht ein sogenannter "Bock", wenn der Zaun endet und beginnt. Die "Einfriedung" an der Binnenböschung wird jenseits der Rigole gesetzt, um das unterirdische Entwässerungssystem nicht zu beschädigen. An der Rigole finden parallel einige Nacharbeiten statt, was allerdings nicht mehr als ein bisschen "Kosmetik" ist. Bis der neue Schafsdraht fertig ist, dauert es einige Tage. Aus diesem Grund und weil der Trischendiek Strand insgesamt nicht fertig ist, verschieben sich Abnahme und Freigabe weiter nach hinten. Termine stehen noch nicht fest, und solange steht auch der Zaun hinter dem Zaun. 

Die Krone und der Steg

Der Deichkronenwegbau macht sichtbare Fortschritte. Dort, wo Deichkrone und Trischendammrampe zusammentreffen, fehlt nur noch die Abschlussschicht, und um den Turm herum sind die Keilfalzplatten für den Weg von der Straße am Deichfuß aus zu sehen. Erkennbar sind auch die Ausbuchtungen, auf denen künftig Sitzbänke auf der Deichkrone stehen. Auch die Arbeiten am Steg nehmen Fahrt auf. Die sogenannten Bohransatzpunkte für 39 Gründungsbohrungen wurden aufgenommen, und in der nächsten Woche soll ein Spezialtiefbauer damit beginnen, Pfähle zu setzen. Weiter gehen parallel die Deckwerksarbeiten, auch in Richtung Trischendamm, wo die Baustelle nachträglich verlängert wurde.

Die nächste Tribüne

Nun dauert es tatsächlich nicht mehr lange, und die nächste Tribüne soll fertiggestellt werden: die Deichtribüne. In ein paar Wochen oder Monaten - der genaue Termin steht nach wie vor nicht fest - können Gäste dann vom Trischendiek Park über die Parktribüne auf den Deich gelangen, stehen auf der Deichkrone, können von dort hinunter auf das Westdeck und von dort auf die Deichtribüne und hinunter zum größten Wattzugang am Trischendiek Strand. Die Deichtribünen-Baustelle sah über einen längeren Zeitraum für Laien ziemlich chaotisch aus, jetzt zeichnen sich die Strukturen ab. Von Hand erfolgen nun Asphaltierungsarbeiten und so entstehen die sehr großen Stufen der Deichtribüne. Die Arbeiten am "Wattzugang 1", dem rund 20 Meter breiten Wattzugang in Verlängerung der Deichtribüne, sollen in der nächsten Woche starten. 

Die Parktribüne wächst

Die Parktribüne hat ihre ersten Sitzblöcke bekommen. Auf beiden Seiten der Treppe, die mittig auf den Trischendiek Strand hinaufführt, wurden jetzt große Betonblöcke auf den Blöcken befestigt, die als Fundament im Boden verankert wurden. Damit zeichnet sich das Entstehen der Tribüne beiderseits der Treppe gut erkennbar ab. Auf der südlichen Seite ist sie etwa so breit wie die Treppe selbst, auf der nördlichen doppelt so breit. Auf dem Foto ist im Hintergrund ein zweiter Kran am Strandweg zu sehen. Der hob heute die oberen Fertigteile der Treppe an der Straße Strandpark in ihre Position. 

Die Rigole entsteht

Rigole ist das französische Wort für Rinne, und eine solche entsteht gerade am Fuß der Binnenböschung. Ihr Zweck ist die Entwässerung. Regenwasser fließt den Deich hinunter in die Rigole, in der in einem Kiesbett ein sozusagen löchriges Rohr liegt. Dieses Drainagerohr nimmt das Wasser auf, das dann in regelmäßigen Abständen in den Graben abgeleitet wird. Weil die Rigole selbst und die Abläufe in den Graben angelegt werden müssen, kommt es in nächster Zeit zu gelegentlichen Vollsperrungen des Strandwegs. Heute entsteht die Rigole zwischen Trischendamm und Turm. Danach geht es wie gehabt in Richtung Norden weiter. Später wird die Rigole übrigens unter dem neuen Grün des Deiches nicht mehr zu sehen sein.

Die tiefste Stelle

Das künftige Norddeck am Trischendiek Strand ist entweder über die Rampe an der Nur-Dach-Siedlung oder über die Treppe am Ende des Parallelwegs oder die darauffolgende Treppe südlich in der Zukunft am besten zu erreichen. Das Norddeck liegt oberhalb der Nordbuhne und gleich südlich nebenan ist der Wattzugang 6 (siehe Foto). In diesem Bereich befindet sich zurzeit noch der tiefste Punkt der Badestrand-Baustelle. Deshalb ragt die Watttreppe auf dem Foto noch so weit aus dem Boden heraus. Das Verfüllen der Baustraße - hier gut an den Reifenspuren zu erkennen - steht bald an; denn das Ende der Baustellenzeit rückt näher. Es sind noch knapp sieben Wochen. 

 

Die vorvorletzte Woche

Obwohl sich das Wetter im Verlauf der Woche von allen Seiten zeigte und von Sommer direkt auf Herbst umschaltete, konnte der Ablaufplan der 22. Deichbauwoche abgearbeitet werden. Geprägt war die Woche von Asphaltierungsarbeiten. Wer sie nicht sofort sah, roch sie häufig schon von Weitem. Der Deichkronenweg erhielt eine Asphaltschicht und nun zum Ende der Woche auch beide landseitigen Rampen. Die erste nördlich des Turms ist die Bestandsrampe, die nun einen Absatz hat, weil dort - dann im nächsten Jahr - die Parktribüne entsteht. Die zweite Rampe, kurz vor dem Mittelaufgang, zieht sich nun ebenfalls als schwarzes Band durch die Binnenböschung. In der nächsten Woche soll weiter an der Rigole gearbeitet werden. Restliche Klei-Andeckung steht zudem auf dem Plan, wobei die Arbeit auf der Klei-Entnahmestelle in der kommenden Woche eingestellt werden soll. Und eventuell beginnt die Ansaat am Deich.

Diverse Anarbeitungen

Der ein oder andere Lkw und das ein oder andere Treckergespann ist heute auf den Straßen zu sehen. Die Woche begann allerdings mit großer Wetterabhängigkeit; heißt Regen und Sturm schränkten die Arbeiten auf der Deichbaustelle ein. Bei Wind und Sonnenschein gehen die Anarbeitungen heute weiter. Das Foto zeigt die "Schotterfläche" auf dem Großparkplatz, auf der Erde angeliefert und über die Trischendammrampe weitertransportiert wird. Auf der wasserseitigen Böschung stehen noch Anarbeiten auf dem Plan. Am Nord-Ende des Trischendiek Strandes ragen parallel auch noch Baggerarme über den Deich. Zu mehr als 90 Prozent aber, hieß es zur Baubesprechung am Dienstag, "ist alles schwarz", und die Deichsicherheit sei "im Plan". Je nach Wetterlage stehen noch Deckschichten und Beschichtungen an. Restarbeiten folgen, insbesondere auf der Landseite. 

Doppelter Nutzen

In dieser Woche wurde im ersten Bauabschnitt weiter an der Vorbereitung der Wattzugänge gearbeitet, für die zunächst das jeweilige Baufeld hergestellt wird. Das bedeutet, dass Spundwände mehrere Meter tief in den Wattboden hineingerüttelt werden. Zum einen dienen sie, wie auf dem Foto zu sehen ist, der Abdichtung der Baugrube, zum anderen künftig als Widerlager für die schwere Betontreppe, die später nicht ins Watt rutschen soll. Auch das im vergangenen Spätsommer geschlossene Deckwerk wird nun teils für den Treppenbau geöffnet. In Kürze sollen auch die Gründungsarbeiten für den 250-Meter-Steg beginnen und parallel die alte Wellenüberschlagssicherung im nördlichen Bereich weiter rückgebaut werden. 

Ein Stück weiter

Das sonnige und vor allem trockene Wetter in dieser Woche lässt es zu, ein kleines Stück mit der Beschichtung auf dem Trischendiek Strand voranzukommen. Gearbeitet wird auf dem Westdeck, der etwa 400 Meter langen Terrasse im Bereich der Parktribüne. Angekommen ist die Beschichtung von Norden her am oberen  Ende der Rampe, die am Turm beginnt. Bevor der helle Quarzsand aufgetragen wird, verteilen die Mitarbeiter Epoxidharz auf der Asphaltschicht. Auf dem Foto ist rechts im Vordergrund der Deichkronenweg zu sehen und links das Westdeck mit (von links) Asphalt, Epoxidharz und Quarzsand. Die übrigen Bereiche des Westdecks in Richtung Süden werden vorbereitet. Dort werden Übergänge geschliffen. Wie weit all diese Arbeiten vorankommen, hängt von der Wetterlage ab. Es muss trocken sein und mindestens mild mit sechs bis sieben Grad. 

Einbau der Schächte

Heute ist auf dem Strandweg zwischen Koogstraße und Parallelweg kein Durchkommen, und das wird mindestens morgen auch so sein. Der Weg zum Möven-Kieker ist dabei von beiden Seiten frei. Direkt vor dem Hotel werden, wie angekündigt, die Schächte eingebaut. Heute kam der Druckerhöhungsschacht in Friedrichskoog-Spitze an und wurde mittags in die Baugrube gehievt. Geplant war eigentlich, auch den zweiten Schacht einzusetzen. Der Transport musste aber auf morgen verschoben werden. Sobald beide Schächte im Boden sind, soll die Baugrube zügig verfüllt werden. Im Anschluss werden die Strom- und die Wasserleitung gelegt, soweit noch nicht geschehen, und angeschlossen. 

Ende der Woche zehn

Der Baufortschritt auf der Badestrand-Baustelle zum Ende der zehnten Woche zeigt wieder viele Veränderungen. Landseitig wurde weiter an der Rigole gebaut und die Andeckung mit Klei auf der Binnenböschung ist weit vorangekommen. Sichtbar sind nun zum Wochenende die Vorbereitungen für den Aufbau des Deichkronenwegs. Viele Stangen stecken als Markierung im Boden und lassen den Verlauf des Weges erahnen. Angekündigt wurden für die erste Juli-Woche auch schon Vorarbeiten für den ersten Steg. Parallel zu einer Buhne, einem Steindamm ins Watt etwa mittig zum Kurpark, soll eine Baustraße errichtet werden.

Ende Nordseestraße

Am südlichen Ende der Nordseestraße wird gerade eine Ausweichstelle für den Baustellenverkehr angelegt, und zwar zwischen der Ein- und Ausfahrt der Straße Miele und dem Deich. Dieser Abschnitt der Nordseestraße ist heute noch befahrbar, wird aber in Kürze für den Autoverkehr und auch für Fußgänger gesperrt. Baufahrzeuge werden in diesem Bereich am Deich entlang zum Großparkplatz fahren, zu dessen eigentlicher Ausfahrt, die aktuell für diesen Zweck verbreitert wird. Die Baufahrzeuge verlassen den Bereich in umgekehrter Richtung auch auf diesem Weg. Das bedeutet dann auch, dass der Süderdeich an seinem westlichen Ende zur Sackgasse wird.

Eine grafische Übersicht zur Baustellenlogistik sowie den zukünftigen Park- und Zugangsmöglichkeiten finden Sie hier auf 2 Seiten. 

Entscheidung für die Asphalt-Beschichtung am Deich

Am Badestrand wurde ein weiterer Schritt zur Gestaltung des Treibselabfuhrwegs erfolgreich abgeschlossen. Bauherren und Planer:innen hatten die Gelegenheit, die eigens angelegte Musterfläche mit verschiedenen Asphalt-Beschichtungen zu besichtigen und sich für die finale Variante zu entscheiden. Nach sorgfältiger Begutachtung fiel die Wahl auf einen der helleren Beläge. Diese Entscheidung spiegelt nicht nur ästhetische, sondern auch funktionale Überlegungen wider. Der ausgewählte Belag wird künftig den Treibselabfuhrweg am Fuß des Badestrandes zieren und somit eine wichtige Rolle bei der Nutzung und Pflege des Deichabschnitts spielen.

Entstehen der Wege

Am Wochenende haben es die vielen Spaziergänger:innen und die Teilnehmer:innen des Baustellenrundgangs vom Trischendamm aus bereits gesehen: Die künftige Promenade am Strand, die aus Küstenschutzsicht Wellenüberschlagssicherung heißt, zeichnet sich jetzt deutlich neben dem neuen Deckwerk ab. Heute hat zudem der Einbau der Keilfalzplatten am Deichkronenweg begonnen. Die ersten der 80 Zentimeter hohen, 60 Zentimeter breiten und acht Zentimeter dicken Platten stoßen an den Weg der Trischendamm-Rampe an.

Erledigen, was geht

So hervorragend das Wetter im Frühjahr für die Badestrand-Baustelle war, so miserabel ist es jetzt. "Das Wetter kommt uns in die Quere", hieß es gestern zur vorerst letzten Baubesprechung. Ab jetzt treffen sich die Vertreter:innen von Gemeinde, Küstenschutz und Baufirma auf Zuruf, wenn es Wichtiges zu klären gibt. Das bedeutet, dass Abnahme und Freigabe des neuen Trischendiek Strandes weiter nicht terminiert werden können. Zwar haben Deckwerk und Promenade den ersten Funktionstest durch das Sturmtief Joshua ohne Schäden überstanden, aber der Deich ist nass und die Wellenüberschlagssicherung verschmutzt, und zwar durch erneute Erosion auf den frisch angesäten Flächen und durch Treibsel. Eine Beschichtung ist unter diesen Umständen nicht möglich. Erledigt werden die Dinge, die machbar sind. Dazu zählt der Schotter-Rückbau auf der BE-Fläche und Anarbeitungen verschiedener Art, wie bei den Zäunen. Das Foto zeigt das neue Badestrand-Ende an der Nur-Dach-Siedlung. 

Erst weniger, dann mehr

Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) startet in die zweite Bauzeit am Deich. Die Sturmflutsaison sieht eigentlich eine Baupause zwischen Anfang Oktober bis Mitte April vor. Die Großwetterlage ließ es jedoch zu, den Baustart bereitsauf Mitte Märzvorzuziehen. Im 2. Bauabschnitt auf Höhe des Strandweges Nr. 6 ist bereits die alte Deichtreppe abgerissen und auch der erste Teil des Promenadenwegs sowie der alte Zugang an der Nurdachhaussiedlung sind bereits verschwunden. Aktuell wird die Baustraße hergerichtet und auch bereits das Deckwerk (Steinschüttung) in Teilen zurück gebaut, bevor es dann für das neue Profil neu modelliert wird. Auf der Deichinnenseite wird die Grasnarbe abgetragen, um später mit neuem gehaltvollem Kleiboden abgedeckt und begrünt zu werden. Baustraßen werden angelegt. Dazu braucht es wieder viel Material wie den Füllsand (Spülsand), der bereits transportiert wird. 

Eine Übersicht zu den Routen des Baustellenverkehrs finden Sie hier.  

Erste Abstufungen

Heute sind die ersten Stufen des Unterbaus für die Parktribüne zu sehen, und zwar auf beiden Seiten der Treppe. Die Treppe selbst hat ihre letzten Elemente, die bislang noch fehlten, bekommen. Parallel finden auf der Deichbaustelle zurzeit weiter Sand- und Kleieinbau statt, und das Deckwerk wird weiter hergestellt. Rückgebaut ist der alte Treibselweg. Die Spundwände für die Wattzugänge stehen alle, und an drei Wattzugängen sollen jetzt Vermessungsarbeiten erfolgen. Entstehen sollen außerdem die Sauberkeitsschichten für die Panoramabox und den künftigen Standort der Wasserwacht.

Erste Asphaltschicht

Die Versorgungsrampe des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH) in der Nähe des Trischendamms ist das erste fertige Stück Weg am neuen Badestrand. Die Rampe werden auch Strandbesucher:innen künftig nutzen können. Obwohl das Wetter gestern sehr gut war - und nach den heutigen Wolken ab morgen auch wieder werden soll -, kam gestern trotz aller Wärme schon der Gedanke auf, dass dies doch eine perfekte Winterrodelbahn sei. Ein wenig kürzer als jetzt wird die Rampe allerdings, weil ihr Fuß unter dem Watt verschwindet. Aber der Gedanke ist da, wenn es denn den entsprechenden Winter gibt. Der abschließende Belag besteht übrigens aus zehn Zentimetern Asphalt-Tragschicht und vier Zentimetern Deckschicht.

Erste Keilfalzplatten

Vor und hinter dem Deich entstehen jetzt die ersten Einbauten, die mehr erkennen lassen als "nur" ein enormes Umwälzen riesiger Mengen an Sand und Klei. Nach der Sauberkeitsschicht für den neuen Treppenaufgang am Großparkplatz werden nun die ersten Keilfalzplatten an der Wellenüberschlagssicherung gesetzt. Keilfalzplatten sind typische Abschlusssteine am Deich und fassen Wege seitlich ein. Sie sind 80 Zentimeter hoch, 60 Zentimeter breit und acht Zentimeter dick. Wie auf dem Foto zu sehen ist, werden sie vertikal aufgestellt und eingebaut. Am Ende wird nach oben nur ein acht Zentimeter breiter Streifen zu sehen sein. Der Rest der Keilfalzplatten verschwindet im Untergrund. Solche Platten werden künftig auch den fünf Meter breiten Deichkronenweg an beiden Seiten begrenzen. Diese Arbeiten sollen in der nächsten Woche starten.

Erste Rampe ins Watt

Am Badestrand in Friedrichskoog-Spitze wird es künftig drei Rampen ins Watt geben, zusätzlich zu mehreren Treppen, die über das neue, deutlich höhere und breitere Deckwerk führen. Eine und jetzt die erste Rampe, die entsteht, ist eine Arbeitsrampe für die Mitarbeitenden des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH), um ins Vorland und seitlich zum Trischendamm zu gelangen. Deichbesucher:innen werden sie selbstverständlich auch nutzen können. Attraktiver dürften aber die zwei touristisch geplanten Rampen sein, die weiter nördlich entstehen; die im Bauverlauf zweite Rampe ist beim 100-Meter-Steg "Landzunge" geplant.

Erste Treppe eingesetzt

Während die Begriffe "Lückenschluss", "einstellen" und "sich zurückziehen" in Verbindung mit der Badestrand-Baustelle allmählich zunehmen, stehen gerade noch letzte Einbauten auf dem Plan. Heute kamen die Teile für den Treppenaufgang Nummer 1 auf dem Großparkplatz an und wurden zur Binnenböschung hinüberhievt. Auf der Seeseite wird währenddessen am Lückenschluss im Bereich der Landzunge gearbeitet. Die Baustraße parallel zum 100-Meter-Steg wurde bereits rückgebaut und die Holzarbeiten beendet. Nun kann das Deckwerk an dieser Stelle geschlossen und die Verklammerung voraussichtlich in der kommenden Woche erfolgen. In etwa zwei Wochen zieht sich Firma Groth dann auf der Baustelle zurück. Bis dahin ist das ein oder andere aber noch zu tun, bevor die Arbeiten im ersten Bauabschnitt komplett eingestellt werden und die Winterpause beginnt.

Erste Treppenteile

Der Baufortschritt im Bereich Wattzugang 1 hat momentan Priorität vor vielen anderen Dingen, die auf der Badestrand-Baustelle noch getan werden müssen. Nach dem Einbringen von Sand- und Sauberkeitsschicht, dem Positionieren der Fundamentbalken und dem Einflechten der Stahlbewehrung folgen nun - mitten im neuen, rund vier Meter hohen Deckwerk - Schritt für Schritt die dunkelgrauen Betonfertigteile. Die unteren Stufen, auf denen die weißen Big Bags stehen, wurden bereits mit flüssigem Beton unterfüttert. Nun folgen die nächsten Treppenelemente. Auf dem Foto sind hier kurze Stufen zu sehen. Rechts und links davon werden - wie bei vielen Treppen am künftigen Trischendiek Strand - größere Stufen eingebaut, deren Stufenkanten auch zum Sitzen einladen werden. 

Erste Vorboten

Manche haben es schon entdeckt und fragen sich voller Vorfreude, ob es ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk geben könnte. Dazu gleich: Nein, voraussichtlich wird der Trischendiek Strand NICHT zu den Feiertagen geöffnet. So schnell wird es vermutlich doch nicht klappen. ABER: Die ersten Vorboten sind da, und zwar in Form provisorischer Treppengeländer an allen Treppen des neuen Trischendiek Strandes, mit Ausnahme der Parktribüne. Dass die Treppengeländer aufgebaut wurden, weist eindeutig darauf hin, dass es sich voraussichtlich nur noch um Tage handelt. Es könnte allerdings mindestens Neujahr werden. Das wäre in 20 oder ein paar mehr Tagen, was im Vergleich zu rund 600 Tagen mit gesperrtem Badestrand ein Klacks und die hoffentlich letzte Geduldsprobe ist. Es wird Nacharbeiten am Trischendiek Strand geben. Das steht fest. Dazu gehörte in den vergangenen Tagen auch ein erster Probeaufbau der Sitzgelegenheiten auf dem 100-Meter-Steg. 

Erste Watttreppenteile

Künftig wird es am Trischendiek Strandüber Treppen ins Watt gehen, und die gibt es dann in unterschiedlicher Breite. Der größte Wattzugang schließt an die Deichtribüne an und ist zurzeit erst einmal als große, tiefe Baugrube angelegt. Alle anderen Wattzugänge befinden sich in verschiedenen fortgeschritteneren Phasen. Die kleinsten sind "normale" Treppen, die mittleren sind breiter, haben neben einer Treppe mit kleinen Stufen parallel eine mit großen Abstufungen. Der gesamte Wattzugang hat also, wie auf dem Foto, zwei Teile - links die großen Stufen, rechts die "normalen". Die beiden nördlichsten Wattzugänge bekommen aktuell ihre Sauberkeitsschicht. 

Erster Ablauf der Rigole

Der Graben zwischen Kurpark und Strandweg soll jetzt auf weiteren acht Metern für die neue Kurparkauffahrt verrohrt werden, und in diesem Bereich arbeiten die Mitarbeiter der Kurpark- und der Badestrand-Baustelle Hand in Hand nach Absprache. Die Rigole am Fuß der Binnenböschung ist an der künftigen Deich-Parktribüne angekommen. Heute wurde nun der Strandweg geöffnet und ein grünes Rohr zum Graben verlegt, durch das künftig Regenwasser abfließen soll. Das geschieht nun am Strandweg regelmäßig im Abstand von zirka 170 Metern.

Erstmalig barrierearmer Deichzugang bei Nurdachhaussiedlung

Auf Höhe Parallelweg kann gerade die Einrichtung eines barrierearmen Direktzuganges und einer Deichtreppe zum Badestrand verfolgt werden. Damit wird zukünftig nicht nur eine gut mit Kinderwagen und Rollstühlen befahrbare Rampe am Hauptaufgang verfügbar sein, sondern auch direkt an der Nurdachhaussiedlung. Gäste und Einwohner:innen freuen sich jetzt schon! 

Erweiterung der BE-Fläche

Auch wenn der Neustart der Badestrand-Baustelle erst ab Mitte April geplant ist, gibt es doch immer wieder Aktivitäten, die zu dieser Baustelle gehören. Im Herbst/Winter waren das vor allem Arbeiten an der Rigole, also dem Entwässerungssystem am Fuß der Binnenböschung, und die Anlieferung von Bauteilen. Nun gibt es heute wieder regen Lkw-Verkehr, durchs Dorf, Deich rauf, Deich runter. Hintergrund ist, dass die Baustelleneinrichtungsfläche, kurz BE-Fläche, erweitert wird. Der ursprünglich angedachte Umfang wurde 2024 nicht gebraucht. Nun wird der Platz auf den gepachteten drei Hektar ausgedehnt; denn auf der BE-Fläche sind inzwischen große Mengen Betonfertigbauteile angekommen. Das ist Material für Einbauten wie Treppen oder Sitzkante auf der Deichkrone. Die LKWs fahren übrigens nur deshalb auf dem Treibselabfuhrweg am Deich, weil sie anders nicht zur BE-Fläche gelangen könnten.

Es geht zügig voran

Tag für Tag rückt die Fertigstellung der Binnenböschung näher, denn ein Deichzugang nach dem nächsten wird geschlossen - bis auf kleine Ausnahmen, die mit dem Verlegen von Leitungen zu tun haben. Ansonsten werden die Gräben links und rechts der Treppen und die Kran-Stellplätze aufgefüllt und geglättet; heute am Ende des Parallelwegs, gestern der Deichzugang südlich davon. Die Rampe, die an der Nur-Dach-Siedlung beginnt, hat inzwischen eine Asphalt-Tragschicht bekommen. Die Deckschicht ist der letzte Schritt. Geschlossen werden muss dann nur noch der Deichzugang am Spielplatz Nur-Dach-Siedlung. Dann wäre die Binnenböschung so gut wie fertig. 

Es wird beschichtet

Einer der abschließenden Arbeitsvorgänge auf der Seeseite des neuen Trischendiek Strandes ist die Beschichtung einzelner Bereiche. Das Foto zeigt das Norddeck, zwischen dem Ende des Parallelwegs und dem Mittelaufgang. Ungefähr 250 Meter lang ist dieser Terrassenbereich unterhalb der Deichkrone. Nach links führt eine Treppe direkt zur Nordbuhne, dem 250-Meter-Steg. Der Deichkronenweg ist mit einer Deckschicht asphaltiert, genauso das Norddeck, das auf dieser Deckschicht nun die Beschichtung in Hellgrau erhielt. Die Beschichtungsarbeiten sind sehr wetterabhängig und werden sich aus diesem Grund noch ein wenig hinziehen. Beschichtet werden zum Beispiel auch Teilbereiche der Promenade. Heute beginnt zudem die Ansaat auf der Seeseite. Es wird dringend gebeten, die Rasenansaat und die Beschichtung nicht zu betreten. 

Fahrzeug-Schau auf dem Deich

Wie an jedem Wochenende in den ersten vier Wochen der Badestrand-Baustelle stehen auch jetzt wieder einige Fahrzeuge als geeignetes Fotomotiv in Reih und Glied auf der Deichkrone. Die Baustelle ist also auch über Pfingsten unübersehbar. Betreten werden darf der Bereich hinter dem Zaun nach wie vor nicht, vom Trischendamm bietet sich aber ausreichend Gelegenheit, um einen Blick auf die Baustelle zu werfen. Am Sonnabend und Sonntag ist der Infopoint in der Deichpassage personell besetzt (13-15 Uhr). Im Anschluss gibt es Infos während eines Rundgangs. 

Fietes Spielebude testweise aufgestellt

Am Trischendiek-Strand sind zwei Spiel-Container geplant. Einer davon wurde heute testweise aufgestellt, um die Passgenauigkeit der Fundamente zu überprüfen. Anschließend brachte ihn der LKW zurück auf die Baustellen-Einrichtungsfläche, wo er final bearbeitet wird.
Für die Abnahme werden die Container als „Fietes Spielebude“ wieder an den Deich gestellt. Während der Sturmflutsaison dürfen sie dort allerdings nicht bleiben und könnten stattdessen an einem anderen Standort im Gemeindegebiet aufgestellt werden.

Fräsen auf Asphalt

Unter dem Arm des Baggers lugt der Turm hervor, der an genau dieser Stelle bald wieder besser zu sehen sein wird. Der Bagger hat gestern diese Position eingenommen, weil nun der Rückbau der Baustraße direkt neben der Deichtribüne beginnt. Am Ende wird der Kleihaufen, der Hügel im Hintergrund, an die Deichtribüne angearbeitet. Die fünf großen, terrassenartigen Stufen der Deichtribüne wurden übrigens gerade geebnet. Die Asphalt-Tragschicht musste händisch eingebracht werden. Um sie zu glätten, wurde die Fläche abgefräst. Folgen soll in der nächsten Woche eine Schicht Gussasphalt, der wiederum wird am Ende hellgrau beschichtet. Eine Fräse hat vor ein paar Tagen auch das Westdeck bearbeitet, weil dort durch verschiedene Arbeitsphasen unterschiedliche Höhen entstanden waren. Das alles ist nun, wie geplant, unter einer sauberen Deckschicht verschwunden. 

Freigelegt

Schon im vergangenen Sommer entstanden die Fundamente für die seeseitigen Treppen auf Höhe des Großparkplatzes und direkt am 100-Meter-Steg. Beide mussten über den Winter zugeschüttet werden, um die Deichsicherheit zu gewährleisten. Nun wurden sie freigelegt, und rechts und links beider Fundamente liegen die Betonfertigteile zum Einbau bereit. Das Foto zeigt die südliche See-Treppe am Parkplatz. Nach Fertigstellung aller seeseitigen Treppen werden übrigens Treppengeländer installiert. Die werden dann zum Winter jeweils wieder abgebaut. Auch das dient der Deichsicherheit. 

Frühjahr 2024

BAUSTART 1. BAUABSCHNITT

heutiger Hauptstrand im Bereich des Turms

Frühjahr 2025

BAUSTART 2. BAUABSCHNITT

etwa ab dem Mittelaufgang bis zum Ende der Nurdachsiedlung

Fundament und Bewehrung

Zuerst die Sandschicht und dann die Sauberkeitsschicht aus Beton machten schon deutlich, wie groß dieser Wattzugang wird. Nun wächst er in die Höhe, wenn auch nicht viel, aber genau das macht den Wattzugang 1 riesig. Ein heftiger Regentag sorgte zwar gestern dafür, dass ein Tag verloren ging; da das in diesem Sommerhalbjahr nur ganz selten vorkam, ist die Verzögerung zu verkraften. Heute liegen nun die Fundamentbalken, und die Bewehrung wird geflochten. Dabei werden Stahlstangen mit "Stahlhaken" in den Betonbalken verknüpft. Zum Einbau bereit liegen auch erste dunkelgraue Betonfertigteile für den Wattzugang. Die werden voraussichtlich in der kommenden Woche an ihren künftigen Standort transportiert.

Fundamentbalken

Wie berichtet erhielten alle landseitigen Treppe in der Woche vor Ostern ihre jeweilige Sauberkeitsschicht, also einen Untergrund aus Beton. Parallel ragte an verschiedenen Stellen der sehr große Kran über dem Deich heraus, der auf der Seeseite schwere Betonfertigteile an den Bestimmungsort brachte. Am Mittwoch wechselte der Kran auf die Landseite, und damit erschloss sich Beobachter:innen sicherlich endgültig der Sinn der in den Deichfuß eingebrachten Lücken. In diesen steht der Kran, wenn er, wie jetzt kurz vor Ostern, Fundamentbalken aus Beton auf die Sauberkeitsschicht eines Deichzugangs hebt. Das Foto zeigt die künftige neue Treppe am Spielplatz an der Nur-Dach-Siedlung. 

Fundamente für Flaggen

Zurzeit sind wieder viele arbeitende Menschen auf der Deichkrone zu sehen, nachdem das in letzter Zeit abgenommen hatte, weil sich vieles auf das Deckwerk am Deichfuß konzentrierte. Jetzt passiert am Deichkronenweg eine ganze Menge gleichzeitig. Momentan entstehen dort die Standorte für die Flaggenmasten. 20 abklappbare Masten mit je sechs Meter Höhe werden dort künftig stehen; wieder, müsste man sagen, weil Friedrichskoog seit Jahrzehnten für die im Sommerhalbjahr gehissten Flaggen aller Bundesländer bekannt ist. Am Deichfuß wird es zwei weitere Standorte mit vier Meter hohen Masten geben. Ein Fundament dafür steht bereits unterhalb des Turms. Die "Füße" der Masten am Deichkronenweg wurden übrigens alle nördlich ausgerichtet, sodass die Masten alle in die gleiche Richtung auf den Deichkronenweg abklappbar sind. 

Für mehr Grün auf der Parktribüne

Auf der Parktribüne werden derzeit eine Art Rasengittersteine zwischen die Sitzstufen verlegt. Diese sorgen dafür, dass die große Tribünenfläche leichter wirkt und sich harmonisch in das Grün des Deichs einfügt. Gleichzeitig wird weniger Fläche versiegelt – ohne später unschöne, ausgetrampelte Furchen zwischen den Sitzstufen in Kauf nehmen zu müssen.

Ganz viel Geflatter

Auf dem geplanten Lagerplatz für die Badestrand-Baustelle am Strandweg ist jetzt ein kleiner "Wald" zu sehen, bestehend aus weißen Stangen mit rot-weißem Absperrband am oberen Ende. Was so lustig anzusehen ist und fröhlich im fast immer wehenden Wind vor sich hin flattert, hat einen eher ernsthaften Hintergrund: Wo ein Vogel sich brütend niederlässt, da kein Arbeiten auf einer Baustelle. Das Geflatter ist also der zurzeit beste Hinweis darauf, dass es mit der Badestrand-Baustelle bald losgeht. 

Gemütlich am Meer

Knapp zwei Dutzend Liegen werden künftig im Sommerhalbjahr am Trischendiek Strand zu finden sein, die eine Hälfte am südlichen Ende, die andere am nördlichen. Sie unterbreiten das Angebot, es sich bequem zu machen. Die Liegen haben zwei Größen, sind jeweils zwei Meter lang, aber entweder gut 1,30 Meter breit oder etwa 80 Zentimeter. Sie wurden jetzt probeweise von der Deichbaustellenfirma aufgestellt. Abgebaut und eingelagert werden sie vom Bauhof der Gemeinde, der sie dann im nächsten Frühjahr wieder an den Deich bringt. Es handelt sich hier um eine Teilabnahme. Alles andere bleibt Baustellenbereich. Unter den Liegen fehlt, wie im Bild zu sehen ist, die Beschichtung. Die Liegen stehen künftig komplett in einem hellgrauen Bereich.

Glätten geht weiter

Das Foto zeigt den Außendeich auf Höhe des Parallelwegs mit Blickrichtung Süden. Links kommt die neue Deichtreppe am Ende des Parallelwegs auf der Deichkrone an. Der Deichkronenweg (Mitte links) hat bereits die abschließende Deckschicht, die nach unten führende Rampe (Mitte rechts) noch nicht; sie wurde vorbereitend aber schon gesäubert, weil die Deckschicht in Kürze folgen soll. In dem Dreieck zwischen Deichkronenweg und Rampe arbeitete heute Morgen eine Raupe, die an dieser Stelle das Deichprofil glättete. Das geschieht nach und nach in immer mehr Bereichen in Vorbereitung auf die Ansaat. Die bereits angesäten und inzwischen recht hoch bewachsenen Bereiche auf der Binnenböschung sollen demnächst übrigens (teils wieder) gemäht werden. 

Große Steinhaufen

Auf der BE-Fläche, dem großen Lagerplatz zur Baueinrichtung (BE), liegen aktuell hoch aufgetürmt Steine, die im neuen Deckwerk verbaut werden sollen. Das Deckwerk ist der Steindamm am Watt, dessen Höhe auf dem neuen Trischendiek Strand künftig zwischen 4,80 Metern am Trischendamm und 3,80 Metern im Norden über Wattniveau erreicht. Das ist die deutlichste Veränderung am Deich in Friedrichskoog-Spitze. Auch im zweiten Bauabschnitt entsteht dieses Deckwerk nun, und Teile davon sind so weit fertiggestellt, dass sie in der nächsten Woche bereits verklammert werden sollen, sprich mit einem nordsee-geeigneten Mörtel miteinander verbunden werden. 

Gründung erster Steg

Das Tempo bleibt auf der Badestrand-Baustelle hoch, und so sind immer neue Fortschritte zu sehen. Der Steg "Landzunge", der auf einer bestehenden Bune gebaut wird und künftig auf 100 Metern einen Spaziergang trockenen Fußes ins Watt hinein ermöglichen soll, wird in dieser Woche gegründet. Einige der 39 Stahlrohre wurden bereits in den Untergrund abgesenkt. Ihre Höhe wird noch angeglichen, wenn alle eingebracht sind und der Unterbau um die Gründungsrohre herum erneuert wurde, der jetzt offen liegt und deutliche Spuren der Zeit zeigt. Auf der Unterkonstruktion wird später der eigentliche Steg montiert, der auch Sitzgelegenheiten bieten soll.

Gründungsarbeiten Steg

Für den 250-Meter-Steg waren heute Vormittag bereits mehr als 30 Rohre in die Buhne eingerüttelt. Der 250-Meter-Steg ist ein wenig schmaler geplant als der 100-Meter-Steg, hat dafür aber mehrere "Inseln". Das sind kurze Strecken, auf denen er breiter sein wird. Aus diesem Grund haben die Gründungsrohre, die seit Wochenbeginn eingerüttelt werden eine andere Reihenfolge. Beim 100-Meter-Steg folgten einem Rohr immer zwei im Verlauf auf der Buhne. Beim 250-Meter-Steg wurde zunächst mehrfach ein Rohr in den Boden eingebracht, nach einer Weile sind es einmal zwei, dann wieder einzelne, nochmal zwei und so weiter. Das Foto zeigt links die Baustraße und rechts die Buhne. 

Grüner Deich wird besch

Das Tempo bleibt hoch an Tag 3. Gestern erst angekündigt, heute schon erledigt. Heißt: Die Pflastersteine der Rampe nördlich des Deichhauptaufgangs wurde vormittags landseitig abgetragen, nachmittags dann seeseitig. Auch der Langarmbagger schaufelte heute bereits die grüne Grasschicht der Binnenböschung auf die Seeseite hinüber, wie gestern angekündigt. Der Deich am Großparkplatz hat dadurch eine neue Naturfarbe: besch, also beige, statt grün.

Hauptsächlich Erdarbeiten

Weiterhin wird auf der Badestrand-Baustelle viel Material bewegt, vor allem bewegt sich der Langarmbagger an der Binnenböschung stetig in Richtung Norden. Er zieht die Grasschicht mit Erde von unten nach oben ab. Dadurch steht der Stromkasten in Höhe der Einfahrt zum Strandpark denkmalartig auf dem Deich. Aufgebaut wurde heute auch eine Containeranlage auf der BE-Fläche am Strandweg. Angekündigt wurden von der Firma Groth zudem schon Aufbauarbeiten. Erste Anzeichen dafür sind die ersten Sandtransporte vom Spülfeld am alten Hafen, zurzeit mit sieben Treckergespannen. Kommende Woche sollen es 20 sein.

Jede Menge Sand

Wenn die Deichbauer von Sand sprechen, meinen sie meist das Material vom Spülfeld, das auch Füllboden genannt wird. 65.500 Kubikmeter sollen an die Spitze gebracht werden. Ein Teil ist schon da. Zurzeit ist dadurch ein höherer Absatz entstanden. Der wird später in Richtung der Basaltsteine angeglichen. Der gelbe Sand oder auch Kies, der in der Nähe des Trischendamms zu sehen ist, wird für die Einbauten benötigt. Das sind auf dem ersten Stück Wege und das Deckwerk. Die aufgenommenen Steine werden übrigens beim Neubau des Deckwerks wiederverwendet, gemeinsam mit neuem Material, da das neue Deckwerk erheblich breiter sein wird.

Klei auf der Binnenböschung

Die erste Ladung war am Wochenende schon zu sehen, heute geht es nun zügig weiter. Der Klei aus der Entnahmestelle bei Brunsbüttel kommt in Friedrichskoog-Spitze an und wird auf der Landseite des Deiches verteilt. Damit entsteht eine erste Abschlussschicht, und das lässt sich auf der Rampe zum Trischendamm gut beobachten. Auf dem Klei, einem fruchtbaren Marschboden, der für den Deichbau besonders geeignet ist, könnte im Prinzip schon Gras angesät werden. Noch gibt es aber auf der Seeseite viel zu tun. In der Nähe des Trischendamms werden weiter Steine aufgenommen und damit der Aufbau des Deckwerks in diesem Bereich vorbereitet.

Klei innen und außen

Die Klei-Transporte rollen wieder, und ein Langarmbagger verteilt die feste Masse heute zwischen dem Turm und der Parktribüne. Auch auf der Seeseite wird das Material weiter lagenweise mit etwa 30 Zentimetern Stärke aufgetragen, damit sich der Klei setzen kann, bis die nächste Schicht folgt. Auf der Außenböschung wird das alte Profil, je nach Standort, bis zu drei Meter erhöht. Auf dem deutlich höheren Deichfuß - das ist vom Trischendamm aus zu beobachten - entsteht auch schon der Unterbau für die Wellenüberschlagssicherung, die gleichzeitig eine etwa fünf Meter breite Promenade am Deckwerk sein wird. Auf dem Strandweg hat das Gewitter mit Starkregen am gestrigen späten Nachmittag deutliche Spuren hinterlassen. Sand vom Deich wurde auf die Fahrbahn gespült.