Erst gestern wurde während der Baubesprechung angekündigt, dass der Wendeplatz am Trischendamm abgesteckt werden soll. Heute sind die Keilfalzplatten schon gesetzt, und so ist der Platz gut erkennbar. Er entsteht auf dem nachträglich um 70 Meter verlängerten Abschnitt der Badestrand-Baustelle direkt am Trischendamm. Eine Lücke in der Einfassung mit den Keilfalzplatten lässt auch schon erkennen, wo ein kleines Stück Fußweg entsteht, das künftig den Trischendamm mit dem Wendeplatz verbindet. Die Alternative ist künftig, dass Spaziergänger:innen auch über das irgendwann angewachsene Gras gehen können.
Am 100-Meter-Steg, der künftigen Westbuhne, wurde im vergangenen späten Sommer das Deckwerk geschlossen, um die Deichsicherheit für den Winter herzustellen. Jetzt wurde der bereits verklammerte Steinwall wieder geöffnet, um die Zuwegung zum Steg zu bauen, und zwar genau so, wie gestern für die Nordbuhne beschrieben. Treppe und Rampe kreuzen sich sozusagen direkt vor dem Steg. Auf dem Foto ist links vom Steg eine Art kleines Wasserbecken zu sehen. Dort entsteht der Wattzugang am Ende der Rampe, die von rechts quer durchs Deckwerk angelegt wird. Nicht weit entfernt von der Westbuhne entsteht die Deichtribüne. Dort sollen in der nächsten Woche die ersten Betonfertigteile eingebaut werden.
Der neue Badestrand in Friedrichskoog-Spitze wird sich in vielerlei Hinsicht von dem unterscheiden, was einmal war. Einen großen Unterschied machen die Treppen und die Rampen aus, die es künftig in größerer Zahl geben wird; allein landseitig wird es sieben statt vier Treppen, drei statt einer Rampe, seeseitig zwei statt einer Rampe und - ganz neu - fünf Treppen auf der Seeseite geben. Heute wurde die sogenannte Sauberkeitsschicht für den altbekannten Mittelaufgang hergestellt, der in den Weg zum Seaside 26 und zum Wohnmobilstellplatz mündet. Die frische Betonschicht wird aktuell mit Folie vor Regenschauern geschützt.
Ein Sommersturm hat in der vergangenen Woche viel durcheinander gewirbelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Am Montag und Dienstag liefen die Arbeiten noch nach Plan, ab Mittwoch nicht mehr. Vorgesehen war das sogenannte Verpageln, was bedeutet, dass die Stahlrohre des Stegunterbaus hätten vergossen werden sollen. Dafür musste der gesamte Steg im Vorfeld ausgerichtet werden. Diese Arbeit muss nun wiederholt werden; denn das stürmische Wetter mit aufgewühlter Nordsee hat zu Verschiebungen geführt. Nach dem Ausrichten muss erneut ein Statiker die Konstruktion prüfen. Außerdem ist der Korrosionsschutz beschädigt und wird gerade ausgebessert. Das Verpageln steht danach wieder auf dem Arbeitsplan.
Nach viel stürmischem und regnerischem Wetter zeigt sich der Trischendiek nun wunderschön winterlich. Vorgestern fielen morgens dicke Schneeflocken vom Himmel. Dem folgte gestern Frost, wie auch heute. Heute Morgen war der Trischendiek Strand dazu weiß überpudert. Der blaue Himmel machte die Winterlandschaft perfekt. Die Sonne taut das alles zwar schnell wieder weg, macht aber auch Lust auf einen Deichspaziergang. Der kann zwar leider noch nicht auf dem Trischendiek Strand stattfinden, der immer noch nicht freigegeben ist und noch durch den Bauzaun abgeschirmt wird. Aber der Trischendamm bietet einen herrlichen Weg durchs winterliche Wattenmeer.
Die Badestrand-Baustelle in Friedrichskoog-Spitze geht in die Winterpause. Die Bauzeit am Deich ist jeweils auf ein Zeitfenster zwischen dem 15. April und dem 30. September begrenzt. In der aktuellen, der insgesamt 24. Deichbau-Woche dieses Jahres, wurde die Anbindung an den Trischendamm asphaltiert. Das ist ein kleiner Weg, der künftig das Abbiegen vom Damm direkt auf den Badestrand ermöglichen soll beziehungsweise umgekehrt. Das Betreten der Baustelle ist auch in der Baupause verboten! Asphaltiert wurden auch die Querverbindungen der Rigole vom Deichfuß zum Graben jenseits des Strandwegs. Die Fertigstellung der Rigole ist auch im Oktober noch möglich, weil landseitig Arbeiten erlaubt sind. Nur die Seeseite ist ab der nächsten Woche schon in der Winterpause.
In dieser Woche wurden wieder Spundbohlen eingebracht, jetzt im Bereich der künftigen Deichtribüne (auf dem Foto im Hintergrund). Diese Bohlen bilden Spundwände für die künftigen Wattzugänge (wie auf dem Foto vorne). Dabei stieß die ausführende Firma bei Wattzugang 1 auf ein Hindernis tief im Watt. Der Klei, der jetzt zum Deich gefahren wird, dient der restlichen Andeckung, sowohl see- als auch landseitig an der Rigole. Auf der Deichkrone werden gerade die letzten Keilfalzplatten gesetzt, und das Verklammern des Deckwerks wird fortgesetzt, soweit es geht. In der kommenden Woche wird die Wellenüberschlagssicherung dann für die Asphaltierung vorbereitet. Die Deckschicht fehlt noch. Und am Trischendamm wird der letzte Bereich profiliert. Das Ende des ersten Bauabschnitts rückt spürbar näher.
Die Arbeiten auf der Badestrand-Baustelle ähneln sich zurzeit von Woche zu Woche. Der große Unterschied zeichnet sich durch den Fortschritt ab. Die Rigole wird weiter angelegt, und zwar schon in Richtung Mittelaufgang. Die Klei-Andeckung auf der Innenböschung ist am Turm angekommen und geht auch auf der Außenböschung weiter; ebenso die Sandtransporte. Eine sichtbare Veränderung gibt es am Großparkplatz. Dort zeichnet sich der neue Treppenaufgang nicht mehr nur durch Sand ab, jetzt ist ein Betonuntergrund entstanden. Die Treppen werden voraussichtlich im Hochsommer als Fertigteile in Friedrichskoog-Spitze ankommen; so der letzte Stand.
Das Anarbeiten ist zurzeit auf der Landseite der Badestrand-Baustelle zu sehen. Angearbeitet wird an den Treppen, die links und rechts noch alle frei stehen. Das Foto zeigt den Deichzugang an der Straße Strandpark, an den bereits Klei angearbeitet wird. Hier wurde auch der Kran-Stellplatz schon vor gut einem Monat zurückgebaut, wie berichtet. Das soll nun auch an den anderen fertigen Deichaufgängen passieren. Auch dort soll das Deichprofil wieder hergestellt werden. Und das Anarbeiten spielt auch seeseitig eine Rolle, die immer mehr Raum einnimmt. Bei so ziemlich allen Einbauten muss am Ende angearbeitet werden.
Die sechs Meter hohen, abklappbaren Flaggenmasten stehen nun auf der Deichkrone am Trischendiek Strand und sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass weiter auf der Deichbaustelle gearbeitet wird. Auch Sitzbänke und Müllbehälter sollen folgen. All das, was am Rand des Deichkronenwegs aufgestellt wird, soll auch bleiben und dort Jahr für Jahr stehen, wie in der Vergangenheit. Alles andere, was in diesen Tagen seeseitig installiert wird, steht dort allerdings nur kurz, um die Funktion zu testen. Nicht ganz abgeschlossen sind die Asphaltierungsarbeiten. In dieser Woche wurde asphaltiert, es fehlen aber noch kleine Bereiche. Für die Beschichtungsarbeiten ist es leider weiter zu nass. Aufgebaut werden heute die Schranken auf den neuen Rampen.
Der extragroße Kran ragte in der Woche vor Ostern mal links und mal rechts vom Turm über den Deich. Dort hievte er die schweren Betonfertigteile auf die Fundamente der seeseitigen Treppen. Die nördlichere der beiden verbindet die Deichkrone künftig direkt mit dem 100-Meter-Steg, der auf dem Foto als dünner Strich hinter Bagger und Trecker zu sehen ist. Die Seetreppen haben lange Stufen auf dem deutlich flacheren neuen Deichprofil und seitlich eine Rampe (rechts im Bild) angrenzend an die Stufen. Mitten im Aufbau befinden sich die Parktribüne auf der Landseite in Höhe der Feuerwehrzufahrt im Kurpark und die Deichtribüne auf der Seeseite, in deren Verlängerung künftig der mit Abstand größte Wattzugang sein soll.