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Klei-Transporte starten

In dieser Woche sollen die Transporte aus der Klei-Entnahmestelle bei Brunsbüttel starten. Von der acht Hektar großen Fläche fahren Sattelfahrzeuge 105.000 Kubikmeter Klei nach Friedrichskoog-Spitze. Klei ist per Definition marines Sediment. Durch Eindeichung gehören Marschböden in diese Kategorie. Dieser Klei ist fruchtbar und aufgrund seiner Zusammensetzung besonders für den Deichbau geeignet. Deshalb bildet Klei auch auf der Badestrand-Baustelle die Abschlussschicht, auf der am Ende der neue Rasen angesät wird. Das geschieht wahrscheinlich in Etappen dann, wenn es vom Bauablauf und der Witterung her am meisten Sinn macht. 

Kleine Kleikante

Aus dem Entnahmefeld in der Nähe von Brunsbüttel wird in dieser Woche noch Material nach Friedrichskoog-Spitze gebracht. Dann soll es eine etwa vierwöchige Pause geben, und später sind weitere Transporte notwendig - so lautet gerade der Plan, der sich jederzeit ändern kann. Das Foto zeigt einen der üblichen Absätze in der Klei-Andeckung. Der Klei wird in mehreren Lagen aufgebracht, und diese Lage ist schon eine der letzten am Nord-Ende des Trischendiek Strands. Ein paar Meter südlich davon liegt eine höhere Kleischicht, die demnächst auf die noch vorhandene Baustraße unterhalb der Deichkrone geschoben werden soll. 

Kleine Watt-Baustraße

Am Badestrand wird es künftig wieder die Rampe nördlich vom Turm geben und auch die Fortführung auf der Seeseite. Diese Rampe trifft dort an der Promenade etwa zusammen mit einer der neuen, seeseitigen Treppen. Die Treppe wiederum führt zum 100-Meter-Steg, der ins Wattenmeer hineinragt. Auch eine kleine Rampe soll zu dem Steg und zum Watt führen. Das Foto zeigt die Vorbereitung für diesen Bauabschnitt. Die kleine Baustraße nördlich des vorhandenen Steindamms, der zum Teil mit dem Steg überbaut wird, wurde in dieser Woche angelegt.

Kleines Klei-Depot

Die Klei-Transporte aus der Nähe von Brunsbüttel zur Deichbaustelle in Friedrichskoog-Spitze haben wieder begonnen, und am Deich läuft es nun wie am Schnürchen, und zwar wie folgt. Ein Lkw kommt mit Klei am Wendeplatz am nördlichen Ende des Badestrandbereichs an. Dort kippt er den Klei in ein eigens ausgehobenes kleines Klei-Depot. Diese Grube im Deich ist nach unten mit Stahlplatten ausgelegt, um den Deichkern zu schützen. Aus dem riesigen Loch holt ein Bagger den Klei wieder heraus, um Trecker mit Kippanhängern zu befüllen. Die laden den Klei nun im Übergang von Bauabschnitt eins zu Bauabschnitt zwei ab; denn über weite Teile des nördlichen Deiches wurden die einzelnen Sandschichten bereits eingebracht. Der Kleieinbau gehört schon zur Abschlussschicht des neuen Deichprofils, das im südlichen Bereich eine Neigung von 1:10 hat, Richtung Norden aber 1:14.

Klimadeich versus Nordsee

Die ersten Bereiche des künftigen Deckwerks am neuen Badestrand sind beeindruckend und lassen erahnen, wie sehr sich der Deich verändert, der nun ein Klimadeich wird. Entscheidend ist die Veränderung direkt am Watt und damit in der ersten Linie, auf der die Nordsee den Klimadeich "angreifen" könnte. Das Deckwerk ist ein Gebilde aus Unterboden, Sand, der in Richtung Wattenmeer und nach oben durch dickes Vlies geschützt wird, Geröll und Steinschüttung. Mit einem Verklammerungsmörtel mit sogenannten kolloidalen Eigenschaften bekommt das Deckwerk am Ende mehr Halt. Es wird zirka vier Meter hoch und gut fünf Meter breit sein; das variiert je nach Standort.

Kurz vor Asphalt

Eigentlich ist es gerade allerschönstes Badestrand-Wetter, leider nicht in Friedrichskoog-Spitze. Der Badestrand wird weiterhin schick gemacht, und das dauert eben seine Zeit. Aktuell wird landseitig im ersten Bereich mittels Maschine und Handarbeit die Kleischicht bis an die Keilfalzplatten des Deichkronenwegs herangebracht. Anfang kommender Woche soll, beginnend an der Trischendammrampe, der Deichkronenweg von Süd nach Nord sowohl Trag- als auch Deckschicht aus Asphalt erhalten. Danach soll dort auf der Deichkrone kein schweres Gerät mehr unterwegs sein. Das Foto zeigt die erste Ausbuchtung für Sitzelemente nördlich des Turms.

Kurz vor Baubeginn

Auch heute werden weiter Grassoden am Hauptstrand gestochen. Das hat allerdings noch nichts mit dem Beginn der Baustelle zu tun. Die Grassoden werden für Flickarbeiten an anderen Deichabschnitten verwendet. Das passiert gerade, weil die Gelegenheit günstig ist. Denn: In den nächsten Tagen beginnen vorbereitende Maßnahmen für die Badestrand-Baustelle. Ab dem 10. April, also übermorgen, wird die Baustelle eingezäunt, beginnend neben dem Trischendamm (der frei und begehbar bleibt!). Am kommenden Montag, dem 15. April, ist dann Baubeginn.

Kurz vor Deichkronenweg

Eine sehr oft gestellte Frage lautet: "Wie hoch wird der neue Deich denn?" Die Antwort ist: unwesentlich höher als der alte. In Friedrichskoog-Spitze wird ein sogenannter Klimadeich gebaut, auf den irgendwann eine Kappe draufgesetzt werden kann, wenn es notwendig wird. Die Höhe ist NHN +8,90 Meter, und die Deichkrone wird höchstens um 30 Zentimeter erhöht. Auf dem Foto ist gut zu sehen, dass beim Auftragen des Kleis ein kleiner Absatz zwischen alt und neu ist. In Vorbereitung darauf, dass ab der nächsten Woche mit dem Bau des fünf Meter breiten Deichkronenwegs begonnen werden soll, wurden jetzt in einem Kanal auf der Binnenseite des Weges Kabelschutzrohre verlegt.

Kurz vor fertig

Bei eisigem Ostwind ist es kein Vergnügen, ungeschützt am Deich zu stehen. Deshalb haben die Arbeiten am letzten Teilstück der Rigole auch etwas länger als zwei Wochen gedauert, aber keine drei. Die Rigole soll heute fertig werden, wenn alles klappt. Tagelang waren nun die schwarzen Drainagerohre am Deichfuß zu sehen, dann das weiße Vlies. Heute wurde nun auf den letzten Metern eine Art Graben gebaggert. Fertige Bereiche davor sind bereits mit Erde verfüllt oder, wie auf dem Foto zu sehen, mit der vorletzten Schicht, dem Geröll. Auf der Baustelleneinrichtungsfläche, kurz BE-Fläche, ist heute ein großer Kran zu sehen. Die Vorbereitungen für die zweite Baustellen-Saison an der Spitze laufen also.

Kurz vor fertig

Die letzten dunkelgrauen Betonfertigteile des Wattzugangs mit der Nummer 1 liegen an ihrem Bestimmungsort. Nun fehlt nur noch die Unterfütterung mit Beton. Dafür wurden heute Vormittag Schütthilfen gebaut, um das dickflüssige Material sauber unter die Betonfertigteile fließen lassen zu können. Beschwert wurden die Treppenteile dafür wieder mit Big Bags. Ähnlich wie bei der Parktribüne sieht übrigens die Anordnung der Teile aus. Der Wattzugang 1 hat von Süd nach Nord eine Reihe mit sehr großen Stufen, eine Reihe mit gängigen schmaleren Stufen und anschließend zwei Reihen, die fast wie die erste aussehen. Der Unterschied ist, dass auf diesem breiten Abschnitt ein Wattrelief in die Oberfläche der Stufen eingearbeitet wurde, das die Wattstrukturen vor Friedrichskoog-Spitze abbildet.

Landseitige Treppen

Das Foto zeigt die Stelle, an der in Zukunft ein neuer Mittelaufgang stehen wird. Schon im vergangenen Jahr wurde an dieser Position gearbeitet. Ganz sacht legt der Bagger das nun wieder frei. Die Parktribüne gegenüber der Feuerwehrzufahrt im Kurpark wurde jetzt grob vorbereitet für die nächsten Schritte. Nach dem Sand folgt die Sauberkeitsschicht. Die Deichtribüne auf der Seeseite erhält dagegen schon die Schalung. Auf der Deichkrone läuft parallel übrigens im weiteren Verlauf der Deichbaustelle der Rohrleitungsbau. Kabelleerrohre werden verlegt und eine Wasserleitung.

Landseitige Treppen

Je nach Zählweise führen künftig sechs beziehungsweise sieben Treppen auf den Trischendiek Strand hinauf. Die erste Treppe (T1) wurde 2024 am Großparkplatz eingebaut. Ihr fehlt nur das Geländer. Eine weitere Treppe ist Bestandteil der Parktribüne. Die nächste Treppe (T2) führt von der Straße Strandpark auf den Deich. Sie ist soweit fertig, muss nur noch seitlich angefüllt werden, und deshalb wurde dort gestern der Kranstellplatz rückgebaut. Bei allen Treppen musste ein solcher Stellplatz in den Deichfuß gebaut werden, damit der große Kran einen Standplatz zum Arbeiten hat, der die tonnenschweren Betonfertigteile auf den Unterbau hebt. T3 und T4, am Mittelaufgang und eins weiter, haben bislang "nur" den Unterbau. Bei T5 am Ende des Parallelwegs und T6 am Spielplatz Nur-Dach-Siedlung wurden jeweils mehrere Betonfertigteile bereits gesetzt, bei T5 der erste von drei Abschnitten, bei T6 bereits zwei, was Zweidrittel der Treppe entspricht. 

Letzte Seeseitenstufen

Nun werden auch die nördlichen seeseitigen Treppen in voller Länge fertiggebaut. Bisher wurde Platz für Baustraßen benötigt, vor allem für eine knapp unterhalb des Deichkronenwegs. Die wurde nun verfüllt, und Fahrzeuge können teils den Deichkronenweg benutzen. Am Deichfuß gibt es immer noch die Baustraße, auf der Bagger und Treckergespanne unterwegs sind. Das Foto zeigt die nördlichste Seetreppe, die nun die abschließenden Betonfertigteile erhält. 

Letzter Asphalt-Tag

Es waren die letzten Asphaltierungsarbeiten, die heute am neuen Trischendiek Strand durchgeführt wurden. Sichtbar für alle wurden vor allem die "Füße" der Rampen vollendet. Das Foto zeigt die Rampe an der Straße Deichblick, wo bereits die Schranke eingebaut ist, die künftig nur Fußgänger und Rollstuhlfahrer passieren dürfen. Eine solche Schranke hat auch schon die Rampe an der Nur-Dach-Siedlung. Beide Rampen wurden heute bis zum Strandweg hinunter mit dem letzten Stück fehlender Deckschicht versehen, ebenso wie die Rampe am Turm. Dort fehlt die Schranke noch, und an allen Rampen muss der neue Zaun noch herangeführt werden. Er besteht aus Eichenspaltpfählen und einem Knotengeflecht in Rechtecken.

Licht am Deich

Von der Landseite aus sind an der Parktribüne die Vorbereitungen für die künftige dezente Beleuchtung am Deich zu erkennen. Wer sich später einmal auf den Stufen niederlässt, hat an manchen Stellen auf Wadenhöhe Licht. Das sind die vom Strandweg aus sichtbaren Kreise im Beton. Mitten aus den Stufen hängt zudem aktuell ein Kabel heraus; denn auch die Treppenhandläufe bekommen eine dezente Beleuchtung. Zudem, und das zeigt das Foto, wird die Sitzkante unterhalb der Deichkrone auf der Seeseite beleuchtet sein. Der Schlitz (vorne links) enthält das entsprechende Leuchtmittel dafür.

LKN sticht Grassoden

Am Badestrand waren heute Aktivitäten zu beobachten, die dort nicht alle Tage zu sehen sind. Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) hat den grünen Belag des Deiches eingeschnitten und Grassoden abgetragen. Sie wurden in Blöcken auf Paletten gestapelt und teils auf Anhänger verladen. Das geschah an zwei Stellen, nah am Trischendamm und am Ende der Rampe, die an der Spitze am Turm über den Deich geht.

Lückenschluss und Böden

Rund um die Deichtribüne hat sich gerade einiges getan, und zwar auch dort in Vorbereitung auf die Endphase. Die fünf terrassenartigen Stufen der Deichtribüne bekamen jetzt eine Schottertragschicht, die auf dem Foto in rötlichem Ton zu erkennen ist. Je nach Wetterlage soll auf diesen Ebenen in Kürze die Asphalt-Tragschicht folgen. Den Abschluss bildet immer die Asphalt-Deckschicht; die Termine dafür stehen im September-Plan. Auf dem Westdeck, der etwa 400 Meter langen Terrasse unterhalb der Deichkrone, wurde gerade asphaltiert. Dort wurden Lücken geschlossen. Vorbereitet ist der Lückenschluss auch in der Sitzkante - ein Beispiel hier unten rechts im Bild. Das passgenaue Betonfertigteil für diese und andere Lücken ist auf dem Weg nach Friedrichskoog-Spitze. Auf der Zielgeraden sind es jetzt noch acht Wochen. 

Luftbild den Deich entlang

Am Wochenende war die Drohne wieder in der Luft und hat tolle Bilder von der aktuellen Baustelle am zukünftigen Trischendiek Strand eingefangen. Vorne im Bild ist der Steg „Westbuhne“ gut zu sehen. An der Deichkrone breitet sich auf der Höhe das „Westdeck“ aus. Die letzten zwei Monate bis zum Ende der geplanten Baustellenzeit sind angebrochen.

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Luftbild der Deich- und Parktribüne

Am Wochenende ruhte der Bagger, der heute - wie auf der Webcam zu sehen - wieder rund um den Wattzugang am Fuß der Deichtribüne im Einsatz ist. Die Drohne fängt hier auf dem Bild gut ein, wie sich die Deich- und Parktribüne wie eine Klammer über den Deich legt und den Trischendiek Park mit der Nordsee verbindet.  

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Luftbild der Nordbuhne

Am vergangenen Wochenende hat die Drohne die Nordbuhne überflogen. Der neue Steg, der 250 Meter lang ist, wurde über eine bereits vorhandenen Buhne gebaut. Aus Sicht des Naturschutzes gilt diese Buhne als „vorgeschädigte Struktur“ im Wattenmeer. Deshalb war es erlaubt, den Steg genau an dieser Stelle zu errichten.

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Luftbild der Spitze

Das vergangene Wochenende war sonnig und ideal für die Drohne, um wieder tolle Aufnahmen zu machen. Diesmal hat sie einen fantastischen Überblick über die Spitze eingefangen. Schäfchenwolken ziehen über das Wattenmeer und den teilweise schon grünen Deich.

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Luftbild der Westbuhne

Die Drohne hat an diesem Wochenende unter anderem die Westbuhne in den Blick genommen. Der Steg, der auf einer bestehenden Buhne entstanden ist, ragt 100 m ins glitzernde Wattenmeer. Im Hintergrund ist die Deichtribüne zu erkennen, die bis ins Watt hineinläuft.  

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Luftbild vom Norden in Spitze

Am Wochenende flog die Drohne am nördlichen Ende des zukünftigen Trischendiek Strands. Schön zu sehen, wie die Nurdachhaussiedlung und die weitere Bebauung im Norden neu an den Trischendiek Strand angebunden wurde. So geht es beispielsweise auf den Rampen barrierefrei den Deich hoch, wieder runter und direkt auf die Nordbuhne.

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

 

Luftbild vom Nordende

Am Wochenende war die Drohne am nördlichen Ende des zukünftigen Trischendiek Strands. Dort – auf der Höhe der Nur-Dach-Siedlung – ist auch das Ende der Deichverstärkung durch das LKN.SH markiert. Der letzte Monat der geplanten Bauzeit ist angebrochen.

Hinweis: Die Drohnenflüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Material in Startlöchern

Das Material für die Treppen, Tribünen und Terrassen liegt wohl sortiert auf der Baustellen-Einrichtungs-Fläche (BE-Fläche) in den Startlöchern. Die Vogelperspektive zeigt: da kommt einiges zusammen und man hat die vorgeschriebene Baupause am Deich an anderer Stelle sehr gut genutzt. Dadurch dass es so viel Material ist, wurde die BE-Fläche sogar nochmal erweitert.

Neue Kanten im Deich

Zur zweiten Baubesprechung auf der Badestrand-Baustelle boten sich schon völlig andere Perspektiven als noch vor einer Woche. Der Übergang zum Turm und die Deichhauptaufgangstreppe "schweben" sozusagen auf dem Niveau der alten Deichkronenhöhe. Daran ist gut zu sehen, wie viel wieder aufgefüllt werden muss. Maximal werden es auf der Deichkrone 30 Zentimeter mehr sein, und das nicht überall. Neu entstehen aber überall die Einbauten für die sehr breite Deichkrone und eine Klei-Schicht, die für mehr Sicherheit sorgen soll. 

Neue seeseitige Rampe

Beginnend an der Nur-Dach-Siedlung führt, wie berichtet, eine neue Rampe auf den Nordseedeich hinauf, und künftig geht es auf der Seeseite direkt auch über eine Rampe den Deich wieder schräg hinunter. In der Verlängerung wird sogar eine weitere Rampe ins Watt hinunterführen. Das Foto zeigt den Bau der seeseitigen Rampe. Die großen senkrecht stehenden Platten sind Keilfalzplatten. Ihre Oberkante wird nachher die Seitenbegrenzung des Fußwegs beziehungsweise der Rampe sein. Sie kennzeichnet also auch die Höhe des Deichprofils an dieser Stelle. 

Neue Tragschichten

Drei Monate vor Ende der geplanten Bauzeit begannen nun die ersten Asphaltierungsarbeiten dieses Sommers auf der Deichbaustelle. Das Foto zeigt die Deichkrone und den Übergang vom ersten zum zweiten Bauabschnitt, wo am bereits 2024 asphaltierten Deichkronenweg angesetzt wurde. Auch jetzt wird zunächst die Tragschicht eingebracht, aber im September 2025 soll der gesamte Deichkronenweg auf voller Länge auch die abschließende Deckschicht erhalten, wie andere asphaltierte Flächen auch. Diese Arbeiten gehören zu den letzten, die auf der Deichbaustelle geplant sind. In den verbleibenden rund 13 Wochen ist allerdings noch viel anderes zu tun. 

Noch 300 Meter Rigole

Rund 300 Meter Rigole sind noch zu bauen, und wenn das Wetter so wie heute mitspielt, dauert das noch zirka zwei Wochen. Gebaggert wurde heute schon bis zum Ende der geplanten Rigole in Höhe des Bauzauns, der kurz vor der Baustelleneinrichtungsfläche, kurz BE-Fläche,  vom Strandweg bis zur Deichkrone hinauf steht. Der Bau der Rigole ist etwa am Ortsschild für den Ortsteil Friedrichskoog-Spitze angekommen. Dort werden gerade Vlies und Kies samt Drainagerohr eingebaut, und das jetzt noch auf den besagten knapp 300 Metern. Danach geht es im Februar an die geplante Verstärkung der Schulstraße-West zwischen Edendorf/Norderdeich und Parallelweg. 

Noch mehr Küstenschutz

Kurzfristig gab es eine neue Entscheidung für den Übergangsbereich zwischen neuem Badestrand-Deichprofil und Trischendamm. Der Bauzaun wurde in Richtung des Damms versetzt, was den Ort leider den letzten Wattzugang kostete. Hintergrund ist aber der noch wichtigere Küstenschutz. Etwa die Hälfte des Basaltstein-Feldes wurde heute aufgenommen, weil das Deckwerk so weit wie möglich zum Trischendamm hin bereits das neue Profil erhalten und zudem ein Wendeplatz entstehen soll. Die neue Promenade am Deichfuß des künftigen Badestrandes ist zugleich ein Treibselabfuhrweg. Heißt, nach Stürmen wird mit schwerem Gerät angeschwemmtes Material eingesammelt. Der Wendeplatz ist für Treckergespanne wichtig.

Norddeck entsteht

Der Trischendiek Strand hat in Zukunft nicht nur zwei Stege, auf denen Besucher:innen trockenen Fußes ins Watt gehen können: die Westbuhne (ca. 100 m) und die Nordbuhne (ca. 250 m). Es wird am Deichkronenweg auch zwei Terrassen geben: das Westdeck (ca. 400 m) und das Norddeck (ca. 250 m). Beide Terrassen liegen etwas tiefer als der Deichkronenweg und sind mit ihm durch eine Sitzkante oder Stufen verbunden. Auf dem Westdeck stehen in Zukunft zwei Buden. Das sind ein Container für die Wasserwacht/Badeaufsicht und eine Panoramabox, die bei Wind und Wetter Schutz bieten kann. Das Foto zeigt die Anfänge des Norddecks. Der helle Streifen (mittig links) ist die Sitzkante, rechts entsteht die Terrasse. 

Nördliche Seetreppen

In der vergangenen Woche waren ihre Formen schon im Sand angelegt, jetzt zeichnet sich ein Teil der künftig nördlichsten Treppen auf der Seeseite bereits deutlicher ab. Das Foto zeigt den Aufbau der vorletzten Seetreppe, die direkt zum 250-Meter-Steg führen wird. Die Treppe stößt auf die breite Promenade, von der eine weitere Treppe über das Deckwerk führt und auf eine quer verlaufende Rampe trifft. Sowohl von der Rampe als auch über die Treppen geht es auf den 250-Meter-Steg. Dessen Ausbuchtungen und Aufenthaltsdeck am Ende sind durch die eingerüttelten Gründungsrohre bereits zu erahnen. 

Nördlicher Deckwerksbau

Die Anzahl der Sandtransporte geht immer weiter zurück, die Klei-Schichten sind soweit aufgebracht, und auch der Aufbau des Deckwerks ist teils am Ende des Trischendiek Strandes angekommen. Der feine weiße Streifen rechts im Bild ist Vlies, das zusammen mit Sand bereits den Aufbau mit Geröll und Deckwerksteinen ermöglicht. Das Deckwerk hat in diesem Bereich eine deutlich geringere Höhe als am südlichen Ende des Trischendiek Strandes. Das liegt daran, dass auch das Deichprofil ein anderes ist und das Deckwerk hier allmählich ausläuft. Auch der während der Bauphase genutzte Wendeplatz wird am Ende erneuert und dem neuen Profil angeglichen, und die Deichkrone soll dort für Begegnungsverkehr breiter angelegt werden. 

Nun staubt es wieder

Wie das Wetter auch ist, es ist nicht jedem recht. Das aktuell sonnige und trockene Wetter ist gut für den Baustellenfortschritt, veranlasst aber manche auch, sich über Staub zu beschweren. Dabei ist der Ostwind eigentlich gerade hilfreich. Der Bau der Rigole ist nördlich des Mittelaufgangs angekommen, also weit fortgeschritten. Der neue Treppenaufgang an der Straße Strandpark hat die Sauberkeitsschicht aus Beton erhalten. Alle anderen bekannten Arbeiten gehen weiter, und für Anfang Juli haben die Deichbauer:innen den Baustart für den ersten Steg namens "Landzunge" im Visier. Nach Einrichtung der Baustraße soll zügig mit den Gründungsarbeiten begonnen werden.

Parallele Arbeiten

Am Fuß der Rampe zum Trischendamm finden Spaziergänger nun nicht nur eine Mülltonne, die als Angebot vermisst wurde, der Deich ist dort nach dem Regen voller Muscheln, wenn man genauer hinsieht. Auf der Seeseite schreitet der Rückbau des Deckwerks voran, was von der Wasserkante gut zu sehen ist. Parallel wird in dieser Woche weiter Sand gefahren, die Reste der Binnenböschung abgetragen und auf der Seeseite abgelegt und weiter die Rigole angelegt. Voraussichtlich am Dienstag nach Pfingsten, also in zwei Wochen, sollen die Klei-Transporte starten.

Per Sondergenehmigung

Am Sonntag soll ausnahmsweise auf der Badestrand-Baustelle gearbeitet werden, um die Holzarbeiten auf dem 100-Meter-Steg namens "Landzunge" voranzutreiben. Zuletzt hatte ein Sommersturm die Stahlkonstruktion verschoben. Die wurde nun neu ausgerichtet, und die Unterkonstruktion hergestellt. Gestern wurden die ersten Holzelemente auf den Unterbau geschraubt, und zwar im westlichen Bereich. Dort wurden auch die ersten Gitter installiert, die südlich des Stegs auf halber Höhe eine Stufe bilden, über die Besucher:innen künftig ins Watt hinuntergehen können. Der 100-Meter-Steg geht nun also als erstes neues Element des Badestrandes in die Winterprobe, darf aber nach wie vor nicht betreten werden. Alle anderen Einbauten kommen im nächsten Jahr. 

Perspektivwechsel

Die Parktribüne sieht von unten betrachtet schon ziemlich fertig aus, als könnte sie schon begehbar sein. Das Foto zeigt, dass das längst nicht der Fall ist. Hinter jeder Stufe der Seitenarme geht es tief hinunter. Diese Bereiche müssen noch aufgefüllt werden. Wenn das geschehen ist, schließt der Absatz jeweils mit einem Stein ab, der Rasenanwachs ermöglicht. Darauf stehen künftig die Füße der Tribünen-Besucher:innen. Waagerecht verläuft quer durch die Parktribüne eine Rampe, die es an dieser Stelle ähnlich schon vorher gab. Am oberen Ende der Rampe geht es dann in Zukunft nach links zur Badeaufsicht und nach rechts zur Wind & Wetter Bude (Panoramabox). 

Pkw-freier Parkplatz

Einsam und verlassen steht an diesem Mittwochmorgen noch ein einziges Auto, das nicht zur Bautätigkeit gehört, auf dem Großparkplatz in Friedrichskoog-Spitze. Morgen soll das Einzäunen auf der Fläche beginnen, die dann nur noch zu einem geringen Teil und nur von Patienten der Klinik Nordseedeich genutzt werden darf. Die Baulogistik der Badestrand-Baustelle erfordert diese Maßnahme. Die Anlieferung großer Betonfertigteile für alle Treppenanlagen und Sitzstufen im ersten Bauabschnitt erfolgt in nächster Zeit über den Großparkplatz. Dafür wird dessen eigentliche Ausfahrt (siehe Foto) gerade verbreitert. Die Baufahrzeuge queren den Parkplatz und fahren über eine ebenfalls noch auszubauende Trischendammrampe auf den Deich und ins Baufeld. Eingeplant sind auf dem Parkplatz ausgewiesene Fußgängerwege, die zum einen zu den Restaurants Deichbär und Zur Spitze führen, zum anderen zu einem geplanten Aufgang zum Trischendamm. 

Weitere Details zur Baustellenlogistik sowie den zukünftigen Park- und Zugangsmöglichkeiten finden Sie auch in den FAQ

Platz für Spiel & Spaß

Am Trischendiek Strand finden Kinder künftig "Fietes Spielebude". Das sind zwei große Container, die am Deichfuß direkt an der Promenade stehen. Der kürzeste Weg dorthin führt später über den Mittelaufgang. Wer aber aus der Straße Deichblick heraus in Zukunft die neue Rampe benutzt, ist auch nah dran und kommt auf der anderen Seite in Höhe der Westbuhne auf den Trischendiek Strand. Ganz in der Nähe, ein paar Schritte in Richtung Norden, steht Fietes Spielebude. Für die beiden Container entsteht jetzt gerade die Bodenvorrichtung, in der sie verankert werden sollen. Im Winterhalbjahr darf die Spielebude später übrigens nicht stehen bleiben. Um die Deichsicherheit zu gewährleisten, müssen die beiden Container zum Beginn der Sturmflutsaison auf die Landseite gebracht werden. 

Profil geglättet

Das große "Aufräumen" geht weiter. Schon am vergangenen Wochenende war ein ratterndes Geräusch von hinter dem Deich zu vernehmen. Eine Raupe arbeitete und glättete das Profil nördlich der kleinen Rampe auf der Seeseite - das Foto zeigt die Treppe, die künftig am Trischendiek Strand zur Westbuhne hinunterführt. Zum "Aufräumen" gehört auch, dass Unebenheiten auf der künftigen Grünfläche des Strandes ausgeglichen werden, soweit das eben möglich ist. Hier und da muss noch an die Einbauten angearbeitet werden. Das alles wird immer weniger und bereitet die Ansaat und das Nachsäen von Gras vor. Das folgt im September. 

Rampe trifft Strandweg

Die neue Rampe, die künftig vom Deichkronenweg hinunter auf den Strandweg an der Ecke Deichblick führt beziehungsweise umgekehrt hinaufgeht, endete einige Zeit sozusagen im Nichts. Heute wird der Fuß der Rampe angelegt. Sie erreicht damit das Niveau des Strandwegs, und ihre Ausläufer reichen bis zirka zehn Meter vor dem Mittelaufgang; das ist die Treppenanlage direkt am Fußweg zum Seaside 26 und zum Wohnmobilstellplatz. Da an der Rampe ein Bagger im Einsatz ist und auch ein Trecker mit Anhänger, kommen Autos und Ähnliches heute nicht durch. Das ist in Kürze noch einmal der Fall, wenn das letzte Stück der Rigole gebaut wird. Das Schild "Durchfahrt verboten" steht nach wie vor am Turm. "Anlieger frei" bedeutet, dass die Durchfahrt zu Strandpark und Deichblick frei ist. 

Rampe zur Westbuhne

Im vergangenen Jahr wurde im ersten Bauabschnitt der Deichbaustelle das neue Deckwerk komplett geschlossen, um über den Winter Sturmflutsicherheit herzustellen. In dieser Woche wurde das Deckwerk nun im Bereich des 100-Meter-Stegs, der künftigen Westbuhne, geöffnet, um den Treppen- und den Rampenbau vorzubereiten. Dazu wurde zunächst die Verklammerung aufgebrochen, also der spezielle Mörtel, mit dem die großen Steine 2024 verbunden worden waren. Im Kreuzungsbereich der Treppe zum Steg und der Rampe, die seitlich darauf trifft, wurde in dieser Woche nun am Fundament gearbeitet. Im Unterschied dazu hat die Rampe zum 250-Meter-Steg, die künftige Nordbuhne, bereits beiderseits Keilfalzplatten als Einfassung an der Rampe bekommen. Dieser Bereich hatte allerdings bis vor Kurzem noch das alte Deckwerk und das alte Deichprofil. 

Rampen und Treppen

Heute wird an der Trischendammrampe gearbeitet, die in Kürze wieder für Deichbesucher begehbar sein soll. Gleichzeitig wird am Fuß der Rampe nördlich vom Turm gearbeitet. Dort wird eine Ablaufrinne eingefügt (siehe Foto), über die künftig Oberflächenwasser abgeleitet wird. Als letzter Schritt folgt nach dem Einbau der Rinne dann die Deckschicht in diesem Bereich, was ähnlich auch noch an der Rampe an der Nur-Dach-Siedlung geschehen soll. An der Parktribüne wurde auch eine Ablaufrinne verlegt und der Abschnitt zur Straße hin gepflastert. Am Mittelaufgang ist die Rinne ebenfalls zu sehen, aber die Pflasterung fehlt noch. Rampen und Treppen befinden sich also in unterschiedlichen Phasen, sollen jetzt aber alle fertiggestellt werden. 

Rampenbau Westbuhne

Im vergangenen Jahr mussten aus Gründen der Deichsicherheit viele Bereiche mitten im Aufbau zugeschüttet werden. Das ließ sich nicht vermeiden. Die Zeit lief davon, und die Sturmflutsaison näherte sich mit großen Schritten. Dass keine große Flut kommen würde, konnte niemand ahnen. Ganz sicher hätte aber auch kein Küstenbewohner ein anderes Vorgehen riskieren wollen. Das bedeutet, dass in diesem Jahr manches freigelegt werden muss, wie der Zugangsbereich zum 100-Meter-Steg. Dort wurde das Deckwerk 2024 geschlossen, und dieser Steindamm muss nun 2025 geöffnet werden, zumal auch hier künftig eine Rampe auf den Steg und ins Watt führen soll. Diese Arbeit hat kurz vor Ostern begonnen. 

Rigole im 2. Abschnitt

Der Bau der Rigole, also des Entwässerungssystems am Fuß der Binnenböschung reicht jetzt über den bislang dritten Deichaufgang hinaus und ist damit im zweiten Bauabschnitt angekommen. Heute ist der Strandweg deshalb wieder einmal unpassierbar, und zwar zwischen Hotel Mövenkieker und dem Parallelweg. Die Straße wurde aufgeschnitten und ein tiefer Graben gezogen, um eine Entwässerungsleitung zum Graben zu legen. Entlang des Bauzauns wurde schon in der vergangenen Woche der Bewuchs entfernt, sodass als angenehmer Nebeneffekt die schweren Füße des Zauns wieder sichtbar sind, die bereits im Gras verschwunden waren.

Rückbau Baustraße nahe Trischendamm

Um die Baustelle im zweiten Baujahr zusätzlich von der Südseite anfahren zu können, wurde in der Nähe des Trischendamms eine weitere Baustellenzufahrt eingerichtet. So konnten die Bauaktivitäten - notwendigerweise - deutlich erhöht werden.

Zum Ende der Bauzeit wird nun mit dem Rückbau außendeichs und an der Rampe binnendeichs begonnen.

Rückbau der alten Treppe

Oft wurde danach gefragt, heute wird nun die alte Treppe am Deichhauptaufgang, sprich am Turm in Friedrichskoog-Spitze, rückgebaut. Der ursprüngliche Plan der Gemeinde war, sie für ein Aussichtsplateau auf oder an der Deichkrone nutzen zu können. Soweit kam es nie. Nun ist der Rückbau komplizierter als er im vergangenen Jahr gewesen wäre, aber heute Morgen hob ein Zehn-Tonnen-Bagger die ersten Stufen an, und in kurzer Zeit war das erste Stück freigelegt. Es wird übrigens an dieser Stelle vorerst keine neue Treppe geben. Die neue steht ein paar Meter weiter südlich. Geplant ist, dass der Turm mit einer Treppenanlage drumherum samt Aussichtsplatte über Deichniveau umgebaut wird. 

 

Rückbau der BE-Fläche

Der Rückbau der BE-Fläche ist ein längerer Prozess, der ganz allmählich schon längst in kleinen Schritten begonnen hat. Gerätschaften und Container wurden teils bereits abgeholt. Die nächsten Container werden nun geräumt und stehen zur Abfahrt bereit. Vor allem aber soll Schritt für Schritt der Acker wieder hergestellt werden. Das bedeutet aktuell, dass ein Schottergemisch entfernt, Geo-Textilgitter freigelegt und herausgehoben, temporär eingebaute Drainage rückgebaut sowie Erde gesiebt wird. Die Erde, die letztlich auf dem Acker verbleiben soll, ist noch mit kleinen Steinen durchsetzt, die jetzt so weit wie möglich herausgesiebt werden. Am Ende wird die zu einem Wall aufgeschobene Erde auf der Fläche verteilt. Das Ganze wird sich voraussichtlich über einen längeren Zeitraum erstrecken. 

Rückbau des Deckwerks

Am Fuß des Deiches, im Übergang zum Wattenmeer, befindet sich das Deckwerk - oder eben auch gerade nicht, weil das bisherige in Friedrichskoog-Spitze rückgebaut und neu aufgebaut wird. Das neue Deckwerk wird deutlich breiter und vor allem sehr viel höher als vorher sein. Weil sich der Fuß verändert und das Profil des Deiches höher liegt, aber flacher wird, brauchen die Deichbauer riesige Mengen Material. Sand wird aus dem Spülfeld am Hafen geholt und damit der Deichkörper in Form gebracht. Die Abschlussschicht besteht am Ende aus Klei. Das Klei-Depot in der Nähe von Brunsbüttel wird zurzeit für Entnahmearbeiten vorbereitet. 

Sand und Klei müssen sich setzen

Das Foto zeigt einen sogenannten Setzungspegel. Das ist eine Stange, die auf dem Niveau des alten Deichprofils verankert wurde. An dieser Stange lässt sich ablesen, wie viel Material auf der Seeseite in der Nähe des Turms bereits aufgetragen wurde und wie viel noch fehlt. Insgesamt werden an dieser Stelle drei Meter aufgetragen. Da die Stange nur noch gut einen Meter herausragt und die Kleischicht im Hintergrund abbildet, wie viel noch kommt, lässt sich am Setzungspegel ein Zwischenstand ablesen. Jede Schicht Sand oder auch Klei muss sich zunächst setzen, bevor die nächste Lage kommt. Am Außendeich gibt es deshalb viele verschiedene Lagen und verschiedene Höhen an mehreren Setzungspegeln.

Sandentnahme auf dem Spülfeld

Wer sich an den Friedrichskooger Kutterhafen erinnert, hat auch die Bilder vom Isern Hinnerk, dem Spülbagger, und dem Rohrsystem vor Augen. Das Vorland nördlich des Hafenpriels wuchs beständig, sodass der Deich irgendwann kaum mehr als solcher erkennbar war. Seit 2015 ist der Hafen geschlossen. Isern Hinnerk und die Spülrohre verschwanden, und das Spülfeld wurde eine Grünfläche. Die Badestrand-Baustelle erweckte diese Fläche nun aus dem Dornröschenschlaf. Bagger verladen Sand auf Kipper, die von Treckern zur Spitze gezogen werden. Den Beitrag "Deichbau mit Hafenschlick. Innovation auf der Schafsweide" veröffentlichte der NDR im Januar 2023. Zu sehen und zu lesen ist er hier.

Sauber unter Klei

Seeseitig "verschwinden" die Sauberkeits- und Betonschichten der neuen Treppenanlagen am Deich und werden unter einer Kleischicht im wahrsten Sinne unsichtbar, um den Badestrand möglichst sturmflutsicher zu machen. Das geschieht nun auch landseitig. Die Anfänge der Parktribüne sind kaum noch zu sehen. Die neue Treppe an der Einfahrt Strandpark ist jetzt an der Reihe. Dort liegt das Material schon auf der Sauberkeitsschicht (Foto). Frei war heute Mittag noch der Unterbau für den neuen Mittelaufgang. Offen ist außerdem noch der Deichaufgang am Großparkplatz. Dort soll voraussichtlich noch eine Treppe eingebaut werden, wenn alles nach Plan verläuft.

Schlag auf Schlag

Heute fand die zweite Vor-Ort-Baubesprechung in diesem Jahr statt. Dabei hieß es: "Es geht Schlag auf Schlag." Das ist zurzeit landseitig sehr gut zu sehen. Das Wetter spielt mit, und das Tempo ist hoch. Das neue nördliche Ende des Badestrands zeichnet sich schon ab; denn im Bereich des Spielplatzes an der Nur-Dach-Siedlung sind die ersten Umrisse eines neuen Treppenaufgangs erkennbar. Die Rampe, die ebenfalls neu ein Stück weiter an der Nur-Dach-Siedlung den Deich hinaufführen soll, erhält gerade Keilfalzplatten als seitliche Begrenzung. Auffallend sind zudem die vielen Betonfertigteile, die im Bereich der Parktribüne auf der Deichkrone liegen und darauf warten, ihren endgültigen Standort zu bekommen. 

Schnurgerade Krone

Mit ein bisschen Abstand vom Deich ist jetzt am Ende der Koogstraße die Höhe der neuen Deichkrone zu sehen. Die Keilfalzplatten, die den künftigen Deichkronenweg links und rechts einfassen, werden später beim Spaziergang nur noch als Randstein von oben zu sehen sein. Immerhin sind sie 80 Zentimeter hoch, 60 Zentimeter breit und acht Zentimeter dick. Im Bereich der Parktribüne am neuen Kurpark ragen die Keilfalzplatten zurzeit wie eine kleine Mauer auf der Deichkrone heraus. Gearbeitet wird in diesem Bereich aktuell an der Rampe, die quer durch die Parktribüne verläuft. Rohre und Leitungen wurden verlegt, das Profil der Rampe angelegt und mit Stangen abgesteckt. Gearbeitet wird am Deichkronenweg auch vom Trischendamm her kommend, und das Deckwerk wächst weiter.

Sichtbarer Fortschritt

Die Rampe nördlich des Turms hat in den vergangenen Tagen deutlich Form angenommen. Am vergangenen Donnerstag, also erst vor vier Tagen, wurden die ersten Keilfalzplatten gesetzt, die den Weg auf beiden Seiten begrenzen. Das begann auf dem Niveau des Strandwegs, und heute sind nicht nur die Platten bis zum Deichkronenweg gesetzt. Zwischen den Platten wurde schon am Sonnabend Material aufgetragen, und heute ist die Rampe fast fertig. Es fehlt nur die abschließende Schicht. Vom Turm aus ist deutlich auch der Absatz in der Rampe zu sehen. Dort kreuzen sich Rampe und Parktribüne.

Sitzen auf der Krone

Vom Strandweg aus können es alle sehen: Auf dem Deichkronenweg wird fleißig gearbeitet - und nicht nur dort. Auf der Deichkrone ragen die dunkelgrauen Keilfalzplatten heraus. Manchmal sind aber auch sehr helle Steine zu sehen. Das sind die Bereiche (siehe Foto), auf denen künftig Sitzbänke stehen. Die Rampe am Turm wird aktuell auch schon mit Keilfalzplatten eingerahmt, und selbst am Ende des ersten Bauabschnitts sind schon welche zu sehen. Gearbeitet wird außerdem am Wendeplatz direkt am Trischendamm. Auch dort sind die Keilfalzplatten gesetzt, und nun folgen die Arbeiten am Deckwerk. Vom Ansatzpunkt des Trischendamms soll übrigens ein Fußweg hinunter zum Wendeplatz und zur Promenade beziehungsweise Wellenüberschlagssicherung entstehen.

Stahl für den Steg

Zwei Stege soll es am künftigen Badestrand in Friedrichskoog-Spitze geben. Sie heißen in der Planung Landzunge und Wiesensteg und reichen 100 und rund 250 Meter ins Watt hinein. Gebaut werden sie jeweils auf einem bestehenden Steindamm. Im ersten wurden vor vier Wochen Stahlrohre versenkt, auf denen nun eine Stahl-Unterkonstruktion montiert wird. Darauf wird abschließend Holz befestigt, sodass es am Ende eine Stahl-Holz-Kombination ist. Der südliche 100-Meter-Steg ist nicht ganz so lang wie der Steindamm, auf dem er steht. Am Ende des Stegs wird man über eine Stufe auch ins Watt beziehungsweise Wasser gelangen können.

Standort Panoramabox

Weiterhin wird auf der gesamten Länge des Badestrandes an allen möglichen Einbauten gleichzeitig gewerkelt, und das in unterschiedlichen Phasen. Stand jetzt liegt die Badestrand-Baustelle deutlich vor dem Plan, was die Hoffnung nährt, tatsächlich in diesem Jahr fertig zu werden. Sicher können sich aber alle Beteiligten zu diesem Zeitpunkt noch nicht sein. Das Foto zeigt das Schütten des Fundaments an der Stelle auf der Terrasse neben der Deichkrone, wo künftig ganzjährig die sogenannte Panoramabox stehen soll. Geplant ist, dass sie von beiden Ebenen begehbar sein soll. In der Box, sprich dem Container, soll es Sitzgelegenheiten geben, um auf Watt und Wasser schauen zu können. 

Start an der Deichkrone

Viele nutzten das Wochenende für einen vorerst letzten Spaziergang am Hauptstrand in Friedrichskoog-Spitze. Trotz Einzäunung gab es freie Zugänge. Das ist nun vorbei, und zum Baustellenstart wurde heute auch gleich deutlich, warum das so ist. Der Weg auf der Deichkrone war mittags zwischen Trischendamm und Deichhauptaufgang bereits Geschichte. Zwei große Bagger standen am Wochenende schon gut sichtbar dort oben, und heute ging es zügig sehr früh am Morgen los. Große Geschütze, zurzeit Trecker mit Anhängern, transportieren Material ab. - Und mit das Wichtigste: kein Regen. Erst einmal.

Start für Deich- und Parktribüne

Vom Kurpark aus lassen sich aktuell die ersten Schritte für die Parktribüne in der Sonne gemütlich beobachten. Dabei geht es zunächst auch darum einen Stellplatz für den Kran herzurichten. Der Strandweg ist in dem Abschnitt zeitweise nicht nutzbar.

Ein Erdhügel und ein Kranarm an der Deichkrone verraten: Parallel wird auch an der Deichtribüne gearbeitet. Diese Arbeiten lassen sich vor allem gut über die Webcam verfolgen.

Die Deich- und Parktribüne werden ein richtiges Highlight der Attraktivierungen. Erstmalig wird so eine direkte Verbindung zwischen Badestrand und Kurpark geschaffen.

Start in Phase zwei

Die Deichbaustelle startet 2025 mit der Baulogistik-Fläche. Der Großparkplatz wurde in weiten Teilen eingezäunt, und die Bodenbearbeitung begann; denn der Weg, den die Baufahrzeuge quer über den Parkplatz nehmen sollen, muss erst einmal hergestellt werden. Die ersten Spaziergänger:innen standen heute Morgen auch schon ratlos vor dem Absperrgitter. Der Weg zum Trischendamm war kurzfristig versperrt, soll nun aber bis zum 16. März geöffnet bleiben. Die Gemeinde hofft anschließend auf einen temporären Deichzugang ungefähr am Ende der Miele und die Genehmigung dieses Übergangs durch den LKN, um den Trischendamm weiterhin begehen zu können. Die Gastronomie am Großparkplatz ist übrigens erreichbar. 

Stegzugang-Teile

Wie bereits beschrieben gibt es vor jedem Steg, der auf vorhandenen Buhnen ins Watt hinein gebaut wird, eine Art Kreuzung. Jeweils führen Treppenstufen unterschiedlicher Ausführung von der Deichkrone zum Steg: von der Deichkrone über Stufen in der Sitzkante, jeweils über eine Terrasse auf seeseitige Treppen und über die Promenade auf Stegzugang-Treppen, die ins Deckwerk integriert werden. Quer verläuft dann jeweils eine Rampe. Eine Stegzugang-Treppe entsteht nun aktuell an der Nordbuhne, dem 250-Meter-Steg. Das Foto zeigt (oben mittig rechts) die hellgrauen Fundamentbalken. Auf die sollen jetzt dunkelgraue Betonfertigteile gelegt werden, die heute Mittag zum Deich transportiert wurden. Unterfüttert wird das Ganze mit Beton. 

Steine verklammert

Bis heute fanden aktuell Verklammerungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt der Badestrand-Baustelle statt. Das bedeutet, dass ein weiteres Stück des Deckwerks seine endgültige Form erhalten hat. Das Deckwerk ist der Steinwall zwischen der künftigen Promenade/Wellenüberschlagssicherung und dem Watt. Nicht weit davon entfernt entsteht parallel weiter das neue Deichprofil. Sand- und Klei-Transporte werden allerdings immer weniger, weil sich das Geschehen dort schon dem Bauende nähert. Die touristischen Einbauten sind aber noch in vollem Gang und erstrecken sich über beide Bauabschnitte, sodass die Baustelle weiterhin von Nord und Süd angefahren werden muss. 

Steinebaggern am Strand

  • Blog Video: 240516_Steinbagger am Strand.mp4 (31,8 MB)

Aus Sicherheitsgründen verschwindet gerade der letzte Wattzugang in alter Form in Friedrichskoog-Spitze. Hauptsächlich geschieht das für die dauerhafte Sicherheit der Küstenbewohner:innen. Der Nordsee wird ein verstärktes Deckwerk (Damm aus Steinen) entgegengestellt. Die weiträumigere Absperrung dient zudem der Sicherheit der Deichbesucher:innen; denn unmittelbar an dem letzten Wattzugang nahm ein Bagger heute Mittag Steine auf und verlud sie auf ein Treckergespann. Die Staubentwicklung war dabei nicht nur in diesem Bereich enorm. Zum Glück bläst der kräftige Wind immer noch aus Ost, sodass der größte Teil des Sandes in Richtung Watt weht.

Still ruht das Gerät

Gestern war der Stichtag: letzter Baustellentag auf der Seeseite. Die Baustraße am Deich ist fertig zurückgebaut, landseitig wurde noch an der Rigole gebaut, kleine Ausbesserungen sind erledigt, alles in allem: die letzten Arbeiten in 2024 zum Winterfest-machen sind getan. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, und die Zäune müssen noch einmal gerichtet werden. Was derweil in Bewegung ist, sind Transporte aller Betonfertigteile, die im nächsten Jahr für den ersten und zweiten Bauabschnitt benötigt werden, um die touristischen Einbauten vornehmen zu können. Die Fertigbauteile werden auch aktuell fortlaufend bei Firma Groth angeliefert. Sie kommen aus Süddeutschland, gehen also einmal quer durchs Land. Die Betongüte ist eine, die Schnee und Frost verträgt - muss sie ja künftig am Deich auch. Ankommen werden in diesem Winter alle Teile, so der Plan - mit Ausnahme der Fundamentbalken. 

Strandpark-Treppe

Künftig wird es einen Treppenaufgang zwischen dem ersten und zweiten Teil des Trischendiek Parks über die Straße Strandpark geben, der auf den Trischendiek Strand hinaufführt. Für diese Treppe wurden nach der Sauberkeitsschicht, dem Setzen der Fundamentbalken und dem Einbau der Bewehrung nun erste Betonfertigteile aufgesetzt. Die werden zurzeit im mittleren Teil mit flüssigem Beton unterfüttert, wie der untere Teil davor. Die großen Sandsäcke auf den Stufen sollen dem Ganzen Halt geben. Das Foto zeigt im Vordergrund übrigens die Seilbahn, die kurzfristig nicht genutzt werden konnte. Sie wurde repariert und bietet nun wieder ein schwungvolles Vergnügen für Kinder. 

Straße verstärkt

Die Anzeichen dafür, dass es mit der Badestrand-Baustelle bald weitergeht, mehren sich. Seit gestern erhält die Schulstraße-West zwischen der Einmündung Parallelweg und Edendorf/Norderdeich eine neue Asphaltschicht, um den Herausforderungen dieses Jahres standhalten zu können. Denn noch einmal rollen Sand- und Klei-Transporte zum Außendeich, um im zweiten Bauabschnitt das Klimadeich-Profil herzustellen. Die schmale Straße hatte schon im vergangenen Jahr einiges aushalten müssen, als sämtliche Materialtransporte (Hinweg) bereits durch die Schulstraße-West fuhren. 

Stufen auf der Seeseite

Am Badestrand gab es bisher auf der Seeseite keine Treppen. Das ändert sich in Zukunft am Trischendiek Strand. Das Foto zeigt die ersten Arbeitsschritte für die nördlichste Seetreppe, die auf Höhe der neuen Rampe an der Nur-Dach-Siedlung entsteht. Die großen Absätze der Treppe wurden eingeschalt und teils schon verfüllt. Auf dem Bild schräg links dahinter entsteht der letzte Wattzugang, Nummer 7 (W7), im nördlichen Bereich des Trischendiek Strandes. Südlich davon wird weiter am 250-Meter-Steg gebaut, der künftigen Nordbuhne, der in Richtung Süden kurz darauf wieder ein Wattzugang folgt, Nummer 6 (W6).

Südliche Watt-Rampe

Die südliche der drei Watt-Rampen, die es künftig am neuen Badestrand in Friedrichskoog-Spitze geben wird, wird gerade mit Keilfalzplatten eingerahmt und weiter aufgebaut. Das Ende der Rampe, wie später auch das der anderen Rampen, liegt einen Meter unter dem Watt. Das Foto zeigt die südliche Watt-Rampe mit dem Trischendamm im Hintergrund und links einen Teil der neuen Promenade, die an einzelnen Stellen bis zu sieben Meter breit sein wird. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Duschen am Rand der Promenade stehen sollen. Nah an der Süd-Rampe ist außerdem das Sitzangebot "Lounge" geplant. 

Tiefbau landseitig

Während der Baubesprechungen, die einmal pro Woche alle möglichen Baustellen-Beteiligten zusammentrommeln, gibt es unter anderem Berichte aus dem Tiefbau und aus dem Hochbau auf der Badestrand-Baustelle. Der Tiefbau konzentriert sich aktuell sehr auf die Binnenböschung und dort auf den Rückbau der Kran-Stellplätze und das Anarbeiten der Treppen. Das Foto zeigt den Mittelaufgang, aus dem Trischendiek Park heraus betrachtet. Deutlich wird dabei, dass dem Deich hier nach dem Anarbeiten noch das Grün fehlt. Da in Kürze auf der neu angelegten Binnenböschung im zweiten Bauabschnitt mit der Ansaat begonnen werden soll, werden sicherlich auch diese Bereiche rund um die Treppen mit Saatgut versehen.

Toller Fortschritt

Es hat sich längst herumgesprochen, darf aber immer wieder gerne betont werden: Was Firma Groth am Badestrand bewegt, ist enorm. In Woche zwölf sind erste Abschnitte mit dem fertigen neuen Deichprofil auf der Seeseite erkennbar - auch vom Trischendamm aus. Der Bau der Wellenüberschlagssicherung beziehungsweise Promenade bewegt sich bereits auf Höhe der Kurpark-Baustelle in Richtung Norden. Wie breit sie ist, macht das Foto deutlich. Hier fehlen nur noch Trag- und Deckschicht aus Asphalt, die aber erst später kommen. Die Baustraße für das Installieren des ersten Stegs ins Wattenmeer ist fast fertig. Dort folgen in der nächsten Woche die Gründungsbohrungen.

Tragschicht ist drin

Die Deichtribüne hat die Tragschicht bekommen, und nun fehlt nur noch eine Lage, die Deckschicht. Nördlich des gut 20 Meter breiten Bauwerks wurde schon Klei angearbeitet (im Bild rechts unten). Auf der südlichen Seite gibt es noch eine Baustraße direkt neben der Deichtribüne. Das Material für den Verschluss liegt gleich nebenan; das ist der Hügel im Hintergrund. Lücken in der Sitzkante zwischen Deichkronenweg und Westdeck, dem Terrassenbereich unterhalb der Deichkrone, können auch demnächst geschlossen werden. Die Passstücke liegen parat. 

Transporte zur BE-Fläche

Die Baustelleneinrichtungsfläche, kurz BE-Fläche, am Strandweg soll zu 80 Prozent in dieser Woche aufgebaut werden, hieß es am Dienstag während der Baubesprechung; der Rest dann in der kommenden Woche. Aus diesem Grund befahren LKWs bereits einen Teil der vorgesehenen Transportstrecke, gelangen über Koogstraße und Schulstraße-West an den Außendeich, um über die Rampe am Strandweg auf die BE-Fläche zu fahren. Dort kommen über die Rampe auch Trecker mit Kippern an, die Rückbaumaterial abladen.

Treppauf, treppab

Auf der Seeseite der Badestrand-Baustelle ist es heute noch so nass vom vielen Regen über das lange Pfingstwochenende, dass es Neuigkeiten von dort frühestens morgen gibt. Landseitig sind die Fortschritte beim Treppenbau zu beobachten. Die Parktribüne ist soweit hergestellt; alle Betonfertigteile liegen in Position. Die Treppen T1, T2, T5 und T6 sind ebenfalls mit allen Betonfertigteilen versehen. Nun entstehen T3 und T4. Die dritte Treppe (T3) ist der Mittelaufgang, die einzige der landseitigen Treppen, die an der ursprünglichen Stelle liegt, Höhe WC-Gebäude und Seaside 26. Beide künftigen Deichaufgänge, T3 und T4, haben inzwischen Fundamentbalken und eine Bewehrung dazwischen. Seeseitig wird aktuell an den nördlichen Wattzugängen gebaut. Die Nordbuhne entsteht, und Betonfertigteile sollen auf der Deichtribüne, für den zweiten Stegzugang und auf der Nordterrasse eingebaut werden. 

Treppe auf der Seeseite

Eine der Neuerungen am künftigen Friedrichskooger Badestrand sind Treppen, die auf der Seeseite den Deich hinunter- und natürlich auch wieder hinaufführen. Für die erste entstand nun die sogenannte Sauberkeitsschicht. Das ist ein Unterbau, auf dem in einigen Wochen Fertigbauteile installiert werden. Die Treppe im Bild ist die Verlängerung der Treppe, die vom Großparkplatz aus an den Strand führt. Das Setzen der Keilfalzplatten am Deichfuß geht parallel schnell voran. Die Platten stehen jetzt schon auf beiden Seiten der Wellenüberschlagssicherung. Gut zu sehen ist das vom oberen Absatz der Rampe zum Trischendamm.

Treppe für Treppe

Alle landseitigen Treppen-Standorte sind inzwischen erkennbar, und es wird künftig eine Menge mehr Treppen geben. Jeder landseitige Standort befindet sich in einem anderen Stadium. Das Foto zeigt die neue Treppe zwischen Mittelaufgang und Parallelweg, die es bisher nicht gab, am 1. April nachmittags. Die Fortschritte sind zurzeit oft sehr schnell zu sehen; erst ein Sandbett, dann das Modellieren von Stufen, Sauberkeitsschichten aus Beton, danach die Einschalung, wieder Beton und am Ende die Betonfertigteile. 

Übrigens: Einen Überblick über alle Einbauten gibt es hier. Dort finden sie die den Übersichtsplan zum Badestrand aus der Entwurfsplanung (Stand 03.2023).

Treppe Nummer eins

Eine der neu geplanten Treppen am Badestrand von Friedrichskoog-Spitze soll künftig direkt vom Großparkplatz auf den Deich hinaufführen. Früh entstand dort, an ihrem künftigen Standort, eine Sauberkeitsschicht, die später korrigiert werden musste. In der vergangenen Woche hieß es dann zur Baubesprechung, dass die seitlichen Wangen der Treppe eingetroffen seien und weitere Bauteile erwartet werden. Heute Vormittag wurden nun erste Teile eingebaut. Treppenwangen werden übrigens die seitlichen Profile genannt, die die Trittstufen tragen. Da gestern Abend ein großer Transport mit vielen Rundumleuchten an der BE-Fläche zu sehen war, könnte weiteres Material eingetroffen sein. Genauere Infos dazu gibt es wohl morgen in der nächsten Baubesprechung.

Treppe von Terrasse zu Steg

An vielen Stellen arbeiten nun die Bagger gleichzeitig. Das Bild zeigt die wieder freigelegte Grundlage der Treppe, die von der Terrasse auf der Höhe des ehemaligen Hauptbadestrandes zum Steg „Landzunge“ herunterführt.

Für die exklusiven Drohnenaufnahmen sorgt der Fotograf Harald Rothe. Die Flüge unterliegen strengen Auflagen und bedürfen einer Genehmigung.

Treppe, Rampe, Steg

Rund um den 250-Meter-Steg, die künftige Nordbuhne, wird emsig an der Zuwegung gearbeitet. Das Foto zeigt im Hintergrund die Betonarbeiten für die seeseitige Treppe, die von der Deichkrone zum Steg führen soll. Das weiße Rechteck ist ein Vorbote der Treppe, die von der Promenade über das Deckwerk hinunterführt. Von links nach vorne rechts ist die Rampe zu sehen, die bis zum Watt hinunter geht. Der dunkle Punkt, links unten, mit dem weißen Rand ist eine der Öffnungen der Stahlrohre, die in die Buhne hineingerüttelt wurden. Auf ihnen wird jetzt die Stahlkonstruktion gebaut und später mit einem Holzbelag versehen, um den 250-Meter-Steg herzustellen. 

Treppen hier, Treppen dort

Dass Treppe nicht gleich Treppe ist, dafür liefert die Deichbaustelle jede Menge Beispiele. Der Hochbau für die Deichtribüne ist seit Kurzem abgeschlossen. Das bedeutet in diesem Fall, dass es in der Mitte "normale" Treppenstufen gibt. Die führen sozusagen von einer Plattform zur nächsten. Insgesamt gibt es fünf Ebenen. Die müssen jetzt durch den Tiefbau hergestellt werden. Die Plattformen werden asphaltiert und am Ende hell. Die Treppen, die als Wattzugänge auf den Nordseeboden führen, werden - im Gegensatz zu allen anderen Treppen - gerade "eingepackt". Um die Betonfertigteile zu schützen, bekommen sie seitlich Matten, an die die großen Deckwerksteine geschüttet werden können, ohne die Betonteile zu beschädigen. 

Treppenteile geliefert

Heute wurden einige Betonfertigteile direkt aus dem Betonwerk nach Friedrichskoog-Spitze geliefert. Abgeladen wurden Sie nicht an der großen Baustelleneinrichtungsfläche nördlich der Badestrand-Baustelle, sondern direkt auf dem Großparkplatz.

Auf der Webcam sind diese Fläche und die vorbereitenden Maßnahmen für die Treppen gut zu beobachten.

Übergang 1 zu 2

In den Übergangsbereichen vom ersten Bauabschnitt des vergangenen Jahres zum aktuellen zweiten Bauabschnitt zeichnet sich der rasante Fortschritt der Deichbaustelle gerade ganz besonders ab. Nur sechs Wochen nach dem frühen Start Mitte März sind die Seitenbegrenzungen sowohl des Deichkronenwegs oben (siehe Foto) als auch der Wellenüberschlagssicherung unten weit fortgeschritten. Unten stehen die Keilfalzplatten bis zur Baustraße für den zweiten Steg, auf der Deichkrone noch viel weiter Richtung Norden. Zwischen Deichkrone und künftiger Promenade wächst das neue Deichprofil und erhält im Übergangsbereich schon die abschließende Kleieindeckung, die eine große Walze gerade glättet. 

Unterbau für Treppe freigelegt

Ebenso wie das LKN.SH in der Umsetzung der Deichverstärkung, startet auch die Gemeinde Friedrichskoog einen Monat früher als geplant in die 2. Bauzeit am Badestrand – ein guter und wichtiger Grundstein für die anstehenden Aufgaben und das begrenzte Baufenster bis Ende September 2025.

Als eine der ersten Maßnahmen wird der Unterbau der Treppe außendeichs auf Höhe des Großparkplatzes wieder freigelegt. Dieser war im vergangenen Jahr bereits vorbereitet worden.

Übrigens: Wenn Sie sich für die Detailpläne des zukünftigen Badestrandes interessieren, finden Sie diese hier

Unterbau für Treppenaufgänge

Am 30. April waren pinkfarben drei Buchstaben auf der Binnenböschung des Deiches zu lesen: DZG. Eine neue Treppe, ein Deichzugang, soll künftig vom Großparkplatz auf den Badestrand führen. An dieser Stelle arbeitete dann am 16. Mai ein Bagger, und seitdem lässt sich der Unterbau für die neue Treppe erahnen. Heute passiert Ähnliches nördlich vom Turm. Dort soll in Verlängerung der Kurpark-Auffahrt am Deich eine sogenannte Parktribüne entstehen. Sie bietet zum einen die Möglichkeit, auf den Deich zu gelangen, zum anderen ist sie eine Tribüne, um zum Beispiel während der Festivals am Deich dort zu sitzen. Das Foto zeigt die zwei Baumstandorte auf der Veranstaltungsfläche, dahinter arbeitet der Bagger am Parktribünen-Standort.

Untergrund betoniert

Der große Wattzugang 1 schräg unterhalb des Turms erhält heute seine sogenannte Sauberkeitsschicht. Das ist, wie bei allen anderen Treppeneinbauten vorher auch, eine eher grob geschüttete Betonschicht; in diesem Fall in sieben Bahnen. Bretter geben als Einschalung die Richtung vor. Aus einem großen Schlauch fließt der Beton in die Zwischenräume und wird abgezogen. Die Fundamentbalken, die im nächsten Schritt aufgelegt werden, liegen schon einsatzbereit parat. Mitte der Woche soll zwischen ihnen die Bewehrung entstehen, also ein Stahlgeflecht, das dann wiederum mit Beton verfüllt wird. 

Verbindungsweg entsteht

Die Arbeiten auf der Deichbaustelle dürfen in einem Zeitfenster von Mitte April bis Ende September stattfinden. Im Bauabschnitt 1 herrscht deshalb schon ein bisschen Endspurt-Stimmung. Die Arbeiten direkt am Trischendamm sollen in dieser Woche abgeschlossen werden, da ab Montag Asphaltierungsarbeiten folgen sollen. Hergerichtet wird gerade noch der Verbindungsweg vom Trischendamm zum Wendeplatz; denn der soll noch eine Tragschicht bekommen, ebenso die Deichkrone, wo noch nicht geschehen, zwei landseitige und eine seeseitige Rampe und die Wellenüberschlagssicherung auf dem vorerst letzten Stück. Die Vorbereitungen dafür laufen zurzeit.

Verklammert und fertig

Auf der Badestrand-Baustelle gibt es immer mehr Bereiche, die endgültig oder erst einmal fertig sind. Es sind ja auch nur noch gut sechs Wochen bis zur Winterpause. Im nächsten Jahr geht es dann voraussichtlich Mitte April weiter. Weil bis dahin eine Menge Nordseewasser auf Friedrichskoog-Spitze zurollt, muss die Baustelle darauf vorbereitet werden. Am neuen Wendeplatz hat deshalb die Teilverklammerung des Deckwerks begonnen. Das bedeutet, dass pro Quadratmeter 65 Liter eines speziellen Mörtels auf die Deckwerkssteine geschüttet werden. Dabei bleiben gewollt Lücken - deshalb Teilverklammerung -, um zum Beispiel einen Wasserrücklauf zu ermöglichen. Parallel wird das neue Deichprofil geschlossen, was bedeutet, dass auch die Unterkonstruktionen für die Treppen abgedeckt werden, sodass sie jetzt schon zum Teil unsichtbar sind. Die Treppen kommen erst im nächsten Frühjahr.

Viel los auf der Krone

Eigentlich werden die Fahrzeuge auf dem Deich zurzeit eher weniger. In dieser Woche sind aber von der Landseite aus wieder deutlich mehr zu sehen. Der Grund dafür ist, dass der Deichkronenweg asphaltiert wird, und zwar nicht nur der Fußweg auf der Krone, sondern auch der große Terrassenbereich. Da Park- und Deichtribüne nicht gebaut werden konnten, entstand auch die Sitzkante am Deichkronenweg noch nicht. Zum Winter muss allerdings alles winterfest gemacht werden. Das geschieht nun mit Asphalt. Auch die Rampen, eine auf der Seeseite und zwei auf der Landseite bekommen noch eine Asphaltschicht. Am Treppenaufgang Nummer 1 schwebte heute Mittag das fünfte von acht Elementen zu seinem künftigen Platz. Entsprechend standen noch drei auf dem Strandweg.

Vieles zur gleichen Zeit

Die Aktivitäten auf der Badestrand-Baustelle sind zum einen vielfältig, weil auf dem ersten und dem zweiten Abschnitt gearbeitet wird. Zum anderen drängt die Zeit, und so geschieht möglichst viel gleichzeitig. Das bedeutet, dass auf der Landseite gebaut wird und auf der Seeseite in allen Bereichen, von der Deichkrone über die Profilierung des Deichkörpers bis hinunter zum Deckwerk und den Wattzugängen. Das Foto zeigt den Bereich Ende des Parallelwegs, wo die neue Rampe an der Nur-Dach-Siedlung die Deichkrone erreicht. 

Von der Landseite sichtbar

Die Hauptarbeiten auf der Badestrand-Baustelle finden zurzeit zwischen Trischendamm und Kurpark statt und werden in dieser Woche auch auf der Landseite sichtbar sein. Denn nach dem Abtragen der Deichkrone trug ein Bagger heute schon die Binnenböschung an der Rampe nördlich des Deichhauptaufgangs ab. Folgen soll in Kürze das Abtragen der Pflastersteine dieser Rampe. Hergestellt werden soll auch die neue Dammhöhe und eine Art Baustellenweg, um von der Deichkrone aus mit einem Langarmbagger die Binnenböschung weiter abzutragen, beginnend bei der Rampe zum Trischendamm mit Baufortschritt in Richtung Norden.

Von Ende zu Ende

Dass sich das Ende von Bauabschnitt 1 auf der Badestrand-Baustelle deutlich nähert, ist an immer mehr Stellen zu beobachten. Eines der Wochenziele war, die Rigole an der Innenböschung fertigzustellen, weshalb es auf vier Rädern oft kein Durchkommen auf dem Strandweg gab. Die Sauberkeitsschicht von Deichzugang 1 wurde außerdem erneuert. Fehler passieren, und hier hatte sich jemand vermessen. In der kommenden Woche steuert auch der 100-Meter-Steg seiner Endphase allmählich entgegen. Der Stahlbau soll abgeschlossen werden und die Holzarbeiten folgen; voraussichtlich in der Kalenderwoche 35, der dann 20. Deichbauwoche. Die Klei-Andeckung auf der Seeseite schreitet zudem voran und wird Stück für Stück abgeschlossen. Die kleinen "Häufchen", die zwischen Turm und Trischendamm am neuen Deichkronenweg liegen, sollen noch verteilt werden. Die Klei-Schicht soll außerdem abschließend noch einmal bearbeitet werden.

Von Krone bis Steg

Noch nicht ganz fertig, aber nah dran. Dieses Foto zeigt den künftigen Weg von der Deichkrone bis ans Ende der Nordbuhne. Der Deichkronenweg bekommt noch einen letzten Belag, die Deckschicht, ebenso das Norddeck; hier als breiter Asphaltstreifen zu sehen. Es folgt eine der seeseitigen Treppen und an deren Ende zukünftig die Promenade; zurzeit befindet sich dort noch ein tiefer Graben, die Baustraße. Daran schließt das Deckwerk an, über das eine Treppe hinunterführt und auf eine querende Rampe trifft. Danach beginnt die Nordbuhne. Der 250-Meter-Steg hat seinen Holzbelag jetzt komplett erhalten. Es fehlen nur wenige kleine Stücke bis zur Fertigstellung. In Sicht ist deshalb schon der Rückbau der Baustraße südlich vom Steg, hier im Bild linksseitig des Steges.

 

Von Süd nach Nord

Es ist scheinbar bald geschafft. In diesen Tagen ist am Parkplatz und um die Restaurants Zur Spitze und Deichbär viel Bautätigkeit, weil dort die Rigole (siehe Beitrag 02.05.2024) angelegt wird. Der Erdaushub wird abgefahren, Sand und zwei Sorten Kies beziehungsweise kleinere Steine zu diesem Teil der Badestrand-Baustelle gebracht. Dort ist also gerade viel los. Aber es sieht so aus, als würde dieses Teilprojekt in Kürze von Süd nach Nord weiterziehen. Nördlich des Turms stellen sich dann kleinere "Hindernisse" in den Weg, die das Vorankommen wahrscheinlich bremsen. Das ist zum einen ein sandiger Untergrund, zum anderen das Bauwerk "Parktribüne", das seeseitig in die "Deichtribüne" übergehen soll, mit kreuzender Rampe.

Vorübergehend zaunlos

In Vorbereitung auf die Badestrand-Baustelle gibt es momentan täglich etwas Neues in Friedrichskoog-Spitze zu sehen. Heute wird der Zaun abgebaut, der dort fast genau 20 Jahre in dieser Form stand. Bis 2004 war der Badestrand von einem hohen Maschendrahtzaun umgeben. Der wurde im Juni 2004 abgebaut und später durch den an Deichen üblichen Schafsdraht ersetzt. Der wiederum muss nun weichen, da die gesamte Badestrand-Baustelle mit einem Bauzaun vor unbefugtem Zutritt geschützt wird.

Was über den Deich ragt

Der riesige Kran ist heute weiter nördlich am Deich unterwegs. Direkt zu beobachten war heute Mittag aber ein anderes großes Gerät. Am neuen Deichaufgang am Ende des Parallelwegs wurde die Sauberkeitsschicht angefertigt. Die Vorboten dafür, die auch an anderen Stellen zu sehen sind, sind Holzkonstruktionen auf dem Sanduntergrund. Die bilden sozusagen den Rahmen für die jeweilige Sauberkeitsschicht. Am Ende des Parallelwegs sind nun Betonschichten entstanden, die austrocknen müssen. Danach folgt der weitere Aufbau der Unterkonstruktion, bis zum Schluss die Betonfertigteile, sprich die eigentliche Treppe, draufgesetzt werden. 

Wattzugang 1 entsteht

Nun ist es soweit: Der größte Wattzugang ist im Werden. Die Baugrube ist riesig - breit und tief. Immerhin ist dieser Wattzugang ebenso rund 20 Meter breit, wie die Parktribüne auf der Binnenböschung und die Deichtribüne auf der Seeseite. Rechts im Bild ist der Turm zu sehen, links im Hintergrund die Deichtribüne. Der Arm des Langarmbaggers reicht gerade so bis an den Fuß der Baugrube. Er profiliert den Sand. Bis Ende der Woche soll eingeschalt werden, und ab Montag soll mit Beton die Sauberkeitsschicht entstehen. Danach folgen die Fundamentbalken und die Bewehrung - hoffentlich planmäßig in der nächsten Woche. Daran schließt sich der Einbau der Betonfertigteile an. Geschützt wird die große Baugrube übrigens von einem Kajedeich. Das ist ein eigens zu diesem Zweck aufgebauter Erddeich im Watt. Entwässert wird die Baugrube über zwei Pumpen und viele, viele Leitungen.

Wattzugang Nr. 5

Wer bei „Wattzugang Nr. 5“ an einen Duft denkt, kann die Nordseeluft schon riechen. Bis Gäste statt des Big Packs auf den Sitzstufen Platz nehmen dürfen, dauert es leider noch. Dennoch: die Wattzugänge 3, 4 und 5 sind fertig. Für die Wattzugänge 6 und 7 ist die Bewehrung abgeschlossen und die Fertigteile werden bereits eingebaut – auch diese Wattzugänge sollen in dieser Woche fertiggestellt werden, sofern das Wetter es zulässt.

Weg zum Steg

Rund um den 250-Meter-Steg, der künftig Nordbuhne heißt, wurden jetzt so einige Arbeitsschritte erledigt oder stehen in Kürze an. Der gesamte Kreuzungsbereich ist inzwischen deutlich zu erkennen. Die Treppe übers Deckwerk (rechts) steht. Das Deckwerk selbst kann jetzt an sie herangearbeitet werden. Die Rampe (Mitte) hat eine Tragschicht erhalten. Die Deckschicht wird folgen. Der Unterbau der Nordbuhne (links mittig), eine Stahlkonstruktion, wurde ausgerichtet und soll nun den Holzbelag bekommen. Die in den Wattboden hineingerüttelten Stahlwände (vorne links), die unter anderem als Widerlager dienen und die Rampe halten, sind noch zu sehen, werden aber abgebrannt, wie es an einigen Wattzugängen schon geschehen ist. 

Wege und Minirampen

Obwohl immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass das Betreten der Baustelle verboten ist, missachten zurzeit täglich Erwachsene und Kinder das Verbot und kraxeln auf der Baustelle herum. Dass der Deich alles andere als ein Spielplatz ist, zeigt dieses Bild von der Deichkrone, die in weiten Teilen noch nicht verfüllt ist. Zu sehen ist hier die neue Wegeführung, in diesem Fall eine Minirampe vom Deichkronenweg auf das Westdeck. Mittig rechts im Hintergrund führt die neue Deichrampe auf der Binnenböschung nach unten zur Straße Deichblick und zum Mittelaufgang/WC-Gebäude. 

Weitere Vorarbeiten

Obwohl das Wetter heute frühlingshaft-normal windig und nieselig ist, ist doch viel Betrieb am Badestrand. Lauter Menschen in Neongelb oder -orange sind unterwegs, und die wenigsten davon sind Spaziergänger. Weiterhin werden Grassoden gestochen, und der Bauzaun entlang des Strandwegs wächst in Richtung Norden. Am Trischendamm bietet sich die Balken-Sitzbank übrigens als idealer Beobachtungsposten an, zumindest während der ersten Phase der Badestrand-Baustelle.